Jahresbericht 2017

2017 war das erste Jahr unseres neuen Strategiezyklus. Bis 2022 will Fastenopfer seine Tätigkeiten kohärent auf Transformation und damit auf einen tief greifenden Wandel ausrichten. Dabei orientieren wir uns auch an der Agenda 2030 mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

Die Schweiz als Entwicklungsland

Durch diese werden die Industriestaaten erstmals zu Entwicklungsländern erklärt, da auch unser Fussabdruck zum Thema wird. Denn würden alle Menschen der Erde so leben wie wir in der Schweiz, bräuchten wir 3,3 Planeten.

Wir sind somit aufgefordert, Entwicklung neu zu denken und den Wandel sowohl hier als auch in den Programmen gemeinsam vorwärts zu treiben.

Für unsere 14 Landesprogramme haben wir geprüft, zu welchen Nachhaltigkeitszielen sie beitragen. In unserem «Ranking» steht das Ziel 2 «Kein Hunger» an oberster Stelle, gefolgt vom Ziel 16 «Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen» sowie dem Ziel 10 «weniger Ungleichheiten».

Als transversal angelegtes Thema gilt die Gendergerechtigkeit und somit das Ziel 5 in allen Tätigkeiten von Fastenopfer. Mit unserem Einsatz gegen das Palmöl in der Ökumenischen Kampagne und in der entwicklungspolitischen Kampagne vom Herbst tragen wir direkt zum Ziel 12 «Verantwortungsvoller Konsum und Produktion» bei.

Auch die 2017 vom Stiftungsrat verabschiedeten neuen «Internationalen Programme» leisten einen direkten Beitrag zu diesen und weiteren Zielen – wie 7, 8 und 13 zu «Energie», «Menschwürde und Wirtschaft» sowie «Klima» – und werden weitere Impulse setzen.

Zentral bleibt für die politische Arbeit auch das Ziel 17 «Partnerschaften zur Erreichung der Ziele». Denn ohne internationale Solidarität, Kooperation und die Finanzierung von Entwicklungstätigkeiten kommen wir bei vielen anderen Zielen nicht voran.

Für diese ideelle und finanzielle Unterstützung danken wir Ihnen herzlich!

Die Höhepunkte des Jahresrückblicks, das Wichtigste zu den Projekten und alle Anmerkungen zur Jahresrechnung finden Sie hier: