Spenden Sie jetzt für mehr Klimagerechtigkeit!

Kleinbauernfamilien im Süden leiden unter dem Klimawandel

Die Menschen im Süden leiden unter Überschwemmungen, Tropenstürmen und Dürren. Fastenopfer hilft Bauern und Bäuerinnen sich an den Klimawandel anzupassen. Wir fordern aber auch internationale Klimagerechtigkeit. Unterstützen Sie unser Engagement – ganz herzlichen Dank! 

Der Klimawandel ist längst in der Schweiz angekommen. Ein Hitzerekord jagt den nächsten. Bauern und Bäuerinnen müssen sogar Wasser per Helikopter auf die Alpweiden fliegen lassen. Die Bauern und Bäuerinnen im Süden kennen solche Dürren schon lange. Sie versuchen sich anzupassen: mit besseren Anbaumethoden, Wasserspeicher und trockenresistentem Saatgut. Doch in Zeiten der Klimaerhitzung werden die Probleme von Jahr zu Jahr grösser. Der Regen fällt immer unregelmässiger, die Trockenzeiten gehen immer länger. Die extreme Hitze verbrennt das Gras auf den Weiden und das angebaute Gemüse verdorrt. 

Kolumbien: Es gab überall Wasser, nicht wie heute.

Agua fría – kaltes Wasser – heisst die Gegend in Kolumbien, in der Marina Loaiza lebt. Doch das Wasser wird knapp. Zehn Monate ohne Regen sind keine Seltenheit mehr. Die Menschen hier sind Kleinbauern und Kleinbäuerinnen. Die Erde ist fruchtbar, dennoch ist Armut ist gross. Denn die Lebensader der Region, der Fluss, Rio Magdalena, hat immer öfters einen tiefen Pegelstand.

„Das Wetter hat sich verändert. Früher regnete es, und es gab auch heisse Sommer. Aber die Sonne war niemals so stark wie heute.“

Marina Loaiza, Kleinbäuerin, Agua fría, Kolumbien.

Klimawandel – so hilft Fastenopfer

Dank Spenderinnen und Spendern kann Fastenopfer Kleinbauernfamilien und Dorfgemeinschaften dabei helfen, sich gegen die bedrohlichen Auswirkungen des Klimawandels zu schützen.

  • 1

    Mit Klimaanpassung im Süden helfen

    Unsere Fachleute vor Ort informieren Dorfgemeinschaften über den Klimawandel. Sie entwickeln mit ihnen Pläne, mit deren Hilfe sich die Menschen mit lokal angepassten Massnahmen vor den dramatischen Folgen des Klimawandels schützen können.
  • 2

    Klimaschutz in der Schweiz fordern

    In der Schweiz tritt Fastenopfer dafür ein, dass Politik und Wirtschaft mehr Gelder für Klimaschutzprojekte in armen Ländern bereitstellt. Zum Beispiel engagieren wir uns als Mitglied der Schweizer Klima-Allianz dafür, dass Schweizer Finanzinstitute ihre Investitionen in fossile Energien stoppen.

Klimaangepasste Landwirtschaft – so helfen Sie konkret Kleinbauernfamilien.

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sind oft ratlos: Ihre individuellen Strategien gegen Klimaveränderungen funktionieren nicht. Ihr traditionelles Wissen über landwirtschaftliche Methoden reicht nicht aus. Darum verkaufen viele Bauernfamilien ihre Tiere und werden abhängig von Nahrungsmittellieferungen. 

Ja, ich unterstützen Fastenopfer, zum Beispiel mit: 

Kolumbien_Grupo_Semillas_Fotograf_Jesus_Abdad_Colorado_Lopez

50 Franken – für dürreresistentes Saatgut

Helfen Sie Bäuerinnen und Bauern, welche lokal angepasstes Saatgut züchten und entwickeln. Sie tauschen das Saatgut und organisieren Saatgutmärkte. 

 
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80 Franken – für sichere Ernten 

Unterstützen Sie Kleinbauernfamilien mit klimaangepassten Anbaukursen. Damit verbessern sie deren Ertrag dank Bodenverbesserung und biologischem Dünger. 

Haiti, SKDK in Carice

150 Franken – für Wiederaufforstung 

Fördern sie die Wiederaufforstung durch Dorfgemeinschaften. Die Gemeinden erstellen effiziente Bewässerungssysteme, errichten Wasserspeicher und Quellenschutz. 

 

Wählen Sie hier Ihre Spende:

Nur Klimaanpassungen im Süden reichen nicht!

Es ist Fastenopfer wichtig auch zu zeigen, dass es internationale Massnahmen und Regelungen gegen den Klimawandel braucht. Aus unserer langjährigen Erfahrung in der Projektarbeit übernehmen wir die Stimme des Südens. Wir unterstützen in der Schweiz, aber auch international Organisationen, welche mehr Klimagerechtigkeit einfordern. 

Ökumenische Kampagne 2020:  Klimagerechtigkeit – jetzt! 

In der Ökumenischen Kampagne 2021 steht die Klimagerechtigkeit im Mittelpunkt. Die Länder des globalen Südens sind bereits jetzt am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen, obwohl sie am wenigsten dazu beigetragen haben. Für Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein ist es eine Frage der Gerechtigkeit, dass die Nationen und deren Einwohner/innen, welche hauptsächlich für Treibhausgasemissionen verantwortlich sind, Verantwortung übernehmen.

Die Schweiz ist eines dieser Länder. Um auf die Klimakrise zu antworten und die Erde zu bewahren, ist eine Umkehr zu einem genügsameren Lebensstil notwendig. Nur so können wir die Schattenseite unseres Handelns minimieren und den globalen Temperaturanstieg auf 1.5° Celsius begrenzen.

Ökumenische Kampagne 2021 - Sujet Plakat

Es braucht mehr Klimagerechtigkeit im Norden!

  • Klima-Allianz:
    Fastenopfer ist aktives Mitglied der Schweizer Klima-Allianz ein: klima-allianz.ch.  Aktuell engagiert sich die Klima-Allianz stark für den Ausstieg von Schweizer Finanzinstituten aus Investitionen in fossile Unternehmen – Offener Brief an die Nationalbank.
  • Klimakonferenz:
    Fastenopfer engagiert sich mit CIDSE für eine europäische und internationale Klimapolitik, die die Rechte von armen Menschen im Süden achtet. Vernetzt mit diesen Partnern setzten wir uns an der Klimakonferenz für eine gerechte Klimapolitik ein. 
  • Klimagespräche: 
    Gemeinsam mit Brot für alle organisieren wir KlimaGespräche, für alle, welche persönliche Anstrengungen in Richtung eines CO2-effizienteren Lebensstils machen möchten. 
  • Klima-Kollekte:
    Zusammen mit 13 deutschsprachigen ermöglichet Fastenopfer auch Klimakompensation für Pfarreien und Private über die klima-kollekte.ch.  
  • Lobbyarbeit:
    Fastenopfer engagieren sich mit Alliance Sud dafür, dass die Schweiz mehr Gelder für Klimagerechtigkeit bereitstellt.  

Lesen Sie mehr zu unseren Projekten

Für eine gerechtere Welt und die Überwindung von Hunger und Armut

Kolumbien ATUCSARA, Familie

Eine bessere Ernährung und natürliche Energiequellen

Das Projekt in Kolumbien hilft 250 Familien ihre Ernährung und ihr Einkommen zu verbessern und sich für das Gemeinwohl einzusetzen.

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Frau im Garten, Bistum Garzon

Gesunde Landwirtschaft und friedliches Zusammenleben

Das Projekt des Bistums Garzon fördert in 10 Dörfern in Kolumbien eine ganzheitliche, solidarische Entwicklung und erhöht ihr Einkommen.

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Maya-Gemeinschaften leben das Buen vivir

Zusammen mit 120 Maya-Familien setzt sich die lokale Caritas Verpaz in Guatemala für eine gesicherte Ernährung und ein besseres Leben ein.

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Fundación Tierra Nuestra, Frau vor Flipchart während Ausbildung, Workshop

Ausbildung von Führungspersonen

Das Projekt unterstützt die indigene Bevölkerung in Guatemala, ihre Ernährung zu verbessern und ihre Rechte durchzusetzen.

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Bäume schaffen Einkommen und schützen

Im Projekt setzt die haitianische Dorfbevölkerung den extremen Wetterereignissen traditionelles Wissen und agrarökologische Methoden entgegen.

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Projekt Adri Banda: Frauen zeigen Getreide

Dorfgemeinschaften organisieren sich selbst

Im Südwesten von Kongo verbessert die Bevölkerung ihre Ernährung mit vielfältigem, angepasstem Saatgut und erhöht ihr Einkommen.

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Die Minen bringen viel Staub mit sich: Strassenszene in Kolwezi.

Verantwortungsbewusster Rohstoffabbau

Das Projekt im Kongo setzt sich mit der betroffenen Bevölkerung für mehr Mitsprache und einen verantwortungsvollen Rohstoffabbau ein.

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COCOGEP, Frau zeig Produkte

Familien werden selbstständig schuldenfrei

Die Solidaritätsgruppen und ihre Getreidespeicher im Senegal ermöglichen über 5‘000 Menschen, den Hunger zu überwinden.

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Mit lokalen Mitteln dem Klimawandel trotzen

Im trockenen Norden Senegals verbessert die Bevölkerung dank Solidaritätsgruppen und gemeinsam angebauten Feldern ihre Situation.

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Aufklärung über die Gefahren des Goldschürfens

Das Projekt sucht mit jungen Goldsuchern und ihren Familien in Burkina Faso nach Möglichkeiten, wie man beides sinnvoll verbinden kann.

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Frauengruppen sichern sich nachhaltige Einkommen

Die Einkommen der Familien in Burkina Faso erhöhen sich dank der Verarbeitung von traditionellen Produkten wie Karité.

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BETSILEO, Menschen auf dem Feld, Feldarbeit

Keine Schulden und weniger Hunger dank Spargruppen

Im Hochland von Madagaskar lernen rund 29'000 Mitglieder von Spargruppen, von den Schulden zu befreien und ihre Ernährung zu verbessern.

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Keine Schulden und sauberes Wasser

Rund 36'000 Mitglieder von Spargruppen an der Küste Madagaskars sind ohne Schulden und lernen, wie sie Trinkwasser aufbereiten können.

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Laos ACD, Dank biologischen Anbaumethoden und gesunden Waldprodukten verbessert sich die Gesundheit von Frauen und Kindern in Laos.

Gesundheit von Müttern und Kleinkindern fördern

Dank biologischen Anbaumethoden und gesunden Waldprodukten verbessert sich die Gesundheit von Frauen und Kindern in Laos.

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Weniger Hunger in den Bergen von Nordlaos

Das Projekt schult Familien erfolgreich in organischer Landwirtschaft und regt an, den Wald in Nordlaos nachhaltiger zu nutzen.

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Neue Perspektiven dank Solidaritätsgruppen

Mit Solidaritätsgruppen und Ausbildung in Agrarökologie bringt das Projekt in Kenya neue Perspektiven – und eine bessere Ernährung.

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Die neuen Wege der nomadischen Massai

Friedenskomitees suchen in Kenya nach tragfähigen Lösungen, damit Wasser und Land künftig gerecht aufgeteilt und schonend genutzt werden.

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Mehr Rechte für Kastenlose und Frauen in Dolpa

7500 Kastenlose in Nepal verbessern ihre Ernährung mit traditionellen Getreidesorten und Küchengärten und setzen sich für ihre Rechte ein.

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Adivasi verteidigen ihre Lebensgrundlagen

Das Projekt arbeitet mit rund 5000 Personen in 40 kleinen indischen Dörfern und unterstützt sie, Anträge auf eigenes Land zu stellen.

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Von der Teeplantage zu eigenem Land

Das Projekt arbeitet mit 4500 Adivasifamilien in der Nähe von indischen Teeplantagen, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

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CERD, Kinder zeigen ihren Frang, Fische, Fischerboot

Fischerfamilien schützen ihre Lebensgrundlagen

Die Bevölkerung an der philippinischen Küste organisiert sich, forstet die Mangrovenwälder auf und erhöht ihr Einkommen.

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Bessere Gesundheit und mehr Mitsprache für Frauen

Dank Wissensvermittlung, Küchengärten und besserer Betreuung nach den Geburten verbessert sich die Gesundheit der Frauen in Nepal.

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Entschlossener Einsatz der Frauen in Denis

Im Nordosten von Haiti setzt sich die Organisation der Frauen von Denis mit Saatbanken und Spargruppen für ihre Gemeinde ein.

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Dörfer übernehmen mehr Verantwortung

Die Bevölkerung in Kolumbien erhält Mitsprache bei Land und Wasserfragen. Forschung, Ausbildung und Sensibilisierung zur Umweltproblematik.

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Fair genutztes Land sichert die Ernährung

Dieses Projekt in Burkina Faso engagiert sich für friedliche Konfliktlösungen und fördert die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden.

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Landwirtschaft und Fischzucht fördern

Die Diözese Thsumbe im Kongo unterstützt die ländliche Bevölkerung mit spirituellen Impulsen, Ausbildung in Kleinvieh- und Fischzucht.

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Gemeinsam für eine gesunde und gesicherte Ernährung

In Kenya werden die Solidaritätsgruppen in agrarökologischen Methoden ausgebildet um langfristige Veränderungen zu erzielen.

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Krankenkasse ergänzt Solidaritätsgruppen in Thiès

Im Westen Senegals helfen sich Solidaritätsgruppen gegenseitig aus den Schulden. Eine Krankenkasse ergänzt das Programm.

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Adivasi wehren sich gegen Staudämme

Die Diözese Jashpur in Indien wird vor Ausbeutung von Industriefirmen geschützt und unterstützt die Adivasi in 180 Dörfern in vier Pfarreien.

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Der Regenwald als Ernährungsgrundlage

Das Projekt setzt sich für verbesserte Lebensbedingungen der ethnischen Minderheiten in Laos ein. Waldprodukte werden besser genutzt.

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Die Artenvielfalt in der Provinz Karnali fördern

Fastenopfer und seine Partner engagieren sich in Nepal mit Ausbildung und traditionellen Sorten für eine gesicherte Ernährung.

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Land, Rechte und Würde für die Menschen in Tocantins

Kleinbauern und Bäuerinnen in Brasilien werden beim Kampf um ihre Rechte unterstützt, indem sie Beratung erhalten und ihre Anbaumethoden verbessern.

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Aufforstung schützt vor Hurrikans und Dürren

In Haiti wird dem Teufelskreis von Verarmung und Übernutzung der Umwelt durch Aufforstung und Mitsprache bei der Landplanung entgegengewirkt.

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Gesellschaft und Landwirtschaft im Einklang

Das Projekt in Kolumbien fördert eine umweltverträgliche Landwirtschaft und die Nutzung und Vermarktung biologischer Produkte.

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Rechte auf Nahrung, Land und Wasser verteidigen

Das Projekt in Kolumbien unterstützt Bauernfamilien ihre Rechte auf Nahrung, Wasser und Land einzufordern und verteidigen.

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Würdige Arbeitsbedingungen für unsere Produkte

Swiss Fair Trade vereint Unternehmen, welche Fair Trade-Produkte anbieten, um den fairen Handel in der Schweiz und weltweit zu fördern.

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Rechte und Wertschätzung für indigene Völker

Ausbildung für die indigenen Gemeinschaften in Guatemala, damit sich diese erfolgreich für ihr Wohl und ihre Rechte einsetzen können.

Mehr

Multinationale Agrarfirmen stoppen

Grain unterstützt Kleinbauernbewegungen in ihrem Widerstand gegen Agrarmultis und diskriminierende Handelspolitiken.

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Lobbyarbeit für das Recht auf bäuerliches Saatgut

Searice arbeitet mit bäuerlichen Organisationen und Netzwerken aus mehreren asiatischen Ländern für die Umsetzung der Bauernrechtsdeklaration.

Mehr

Tourismus, der den Armen nützt

In armen Ländern profitiert die arme Bevölkerung nur selten vom Tourismus. Eine Fachstelle sich in der Schweiz setzt sich für konkrete Änderungen ein.

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Sichere und faire Produktion von Kleidern

Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette von Kleidern sollen sich - in Zusammenarbeit mit Arbeiterinnen und Arbeitern - verbessern.

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Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
Verantwortliche Projektservice

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