• Papst Franziskus, «Laudato Si'»

    «Welche Art von Welt wollen wir denen überlassen, die nach uns kommen, den Kindern, die gerade aufwachsen?»

  • Papst Franziskus - «Laudato Si'»

    «Unser gemeinsames Haus ist bedroht»

  • Papst Franziskus - «Laudato Si'»

    «Wir sind nicht Gott.»

  • Papst Franziskus - «Laudato Si'»

    «Niemals haben wir unser gemeinsames Haus so schlecht behandelt und verletzt wie in den letzten beiden Jahrhunderten.»

  • Papst Franziskus - «Laudato Si'»

    «Es wird uns nicht nützen, die Symptome zu beschreiben, wenn wir nicht die menschliche Wurzel der ökologischen Krise erkennen.»

  • Papst Franziskus - «Laudato Si'»

    «Die Reduzierung von Treibhausgas verlangt Ehrlichkeit, Mut und Verantwortlichkeit vor allem der Länder, die am mächtigsten sind und am stärksten die Umwelt verschmutzen.»

  • Papst Franziskus - «Laudato Si'»

    «Jede Gemeinschaft darf von der Erde das nehmen, was sie zu ihrem Überleben braucht, hat aber auch die Pflicht, sie zu schützen.»

Klima und Energie

Die Klimaänderung bedroht Menschen weltweit – Arme jedoch am stärksten. Sie haben kaum Mittel, um sich anzupassen. Produktion und Konsumation, die nicht nachhaltig sind, verursachen den globalen Klimawandel mit. Eine ressourcenschonende Lebensweise ist nicht einfach – muss aber möglich werden.

 

Taifune auf den Philippinen, ausgetrocknete Böden in Burkina Faso, Ernteausfälle in Nepal: Insbesondere arme Menschen sind durch den Klimawandel bereits heute bedroht: Ihnen fehlt es oft an Mitteln oder dem nötigen Wissen, um auf die Veränderungen des Klimas zu reagieren. Hauptverursacher sind Menschen aus industrialisierten Ländern mit hohem fossilem Energieverbrauch.  Dieser steht symbolisch für die Übernutzung natürlicher Ressourcen. Die Menschheit erreicht den jährlichen Zeitpunkt, an dem sie den Anteil sich erneuernder Ressourcen verbraucht hat, jedes Jahr ein paar Tage früher. Die Überbeanspruchung der Ressourcen wird damit jedes Jahr grösser.

 

Erneuerbare Energien wie beispielsweise Wasserkraft sind eine Alternative. Doch werden sie in Grossprojekten erzeugt, können auch sie Lebensräume bedrohen – zusätzlich zur Bedrohung durch den Klimawandel. So wehren sich beispielsweise im Amazonas Indigene gegen den Bau von riesigen Staudämmen, die ihre Lebensgrundlage zu vernichten drohen.

 

Wohlstandsgewinne auf dem Buckel der Ärmsten

 

Das vorherrschende Wirtschaftsparadigma, auch in der Schweiz, geht von der Annahme aus, dass die Wirtschaftsleistung wachsen muss. In der politischen Debatte gibt es kaum eine Stimme, die sagt «Wir müssen weniger Energie verbrauchen». Die Politik strebt zwar Energie aus erneuerbaren Quellen an. Aber auch hier gibt es Ungerechtigkeiten, wenn Menschen beispielsweise durch Grossprojekte ihre Heimat verlieren. Das Engagement von Fastenopfer gibt betroffenen Menschen eine Stimme, vor Ort, aber auch in der Schweiz und auf internationalem Parkett. Damit sie ihre Rechte einfordern können, und die Energiegewinnung auch für sie Vorteile bringt.

 

Das Engagement von Fastenopfer richtet sich aber auch an Konsumentinnen und Konsumenten. Was wir essen, wie wir uns fortbewegen, was wir konsumieren und importieren und wie wir uns politisch verhalten – all dies beeinflusst das Klima, die globale Erwärmung und damit auch die Lebenschancen von Menschen, die vom Klimawandel besonders betroffen sind. Durch den Konsum dieser Energie tragen wir eine Mitverantwortung an den Folgen.

 

Fastenopfer ist Teil der Klima-Allianz, die aus über 65 Organisationen besteht. Seit 2017 sind wir Gesellschafter der Klima-Kollekte.

 

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Stefan Salzmann
Stefan Salzmann

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