Klima und Energie

Damit Wetterextreme abnehmen und mit ihnen Hunger und Armut.

Wenn der Klimawandel Böden austrocknet, Wirbelstürme übers Land fegen lässt oder Überschwemmungen verursacht, bedeutet das Hunger und Armut für viele Menschen in Projektländern von Fastenopfer. Ein Umstellen auf nachhaltige und sozial verträgliche Energie ist unumgänglich.

Ohne Strom kein Licht, kein Kühlschrank, kein Mobiltelefon. Zugang zu Energie ist wichtig und alle sollen Zugang haben. Doch ist die Produktion und Verbrennung fossiler Energien wie Erdöl eine Hauptursache für den Klimawandel. Erneuerbare und nachhaltigere Energien, welche die fossilen Brennstoffe ersetzen, werden immer wichtiger.

Auch erneuerbare Energie muss sorgfältig produziert werden

Bei der Produktion von erneuerbaren Energien müssen aber ebenso die Anwohner/innen berücksichtigt werden. Die Berichte von Partnerorganisationen aus Brasilien zeigen: Wasserkraft-Megaprojekte vertreiben oft lokale Gemeinschaften. Ihre sozialen Strukturen zerfallen und heilige Orte wie Wasserfälle versinken in Stauseen. Lebenserhaltender Regenwald wird abgeholzt. Die Gemeinschaften erhalten dafür weder Entschädigung noch Zugang zum produzierten Strom.

Klimagerechtigkeit bedeutet, dass Energie auch sozial nachhaltig produziert wird. Das Programm von Fastenopfer bringt die Stimmen der betroffenen Menschen auf internationaler Ebene ein und verstärkt damit die Arbeit der Landesprogramme. Auch in der Schweiz trägt Fastenopfer mit Kampagnen- und Lobbyarbeit seinen Teil dazu bei, dass die Rechte von lokalen Gemeinschaften höher gewichtet werden als Unternehmensgewinne.

In der Schweiz ist Fastenopfer Teil der Klima-Allianz, die aus über 70 Organisationen besteht. Seit 2017 sind wir Gesellschafter der Klima-Kollekte. Fastenopfer macht auch auf lokale Initiativen zum Thema Klimaschutz aufmerksam, bei welchen auch Sie sich aktiv beteiligen können.

Ziele im nächsten Jahr (Auswahl)

  • An der UNO-Klimakonferenz erreicht die Kampagne In wessen Namen?, dass die Megaprojekte für Energie von der brasilianischen Politik hinterfragt werden.
  • In der Schweiz und international trägt die Kampagne In wessen Namen? Dazu bei, das Thema dezentraler und erneuerbarer Energiesysteme bekannter zu machen.

Der Pizolgletscher ist tot – Gedenkfeier im Hochgebirge

22.09.2019

Die Entwicklungs- und Umweltorganisationen forderten die Schweiz auf, endlich die Massnahmen des 2015 beschlossenen Pariser Klimaabkommens umzusetzen.

Bernd Nilles zum Ergebnis der Amazonassynode

11.11.2019

"Die Synode kann uns dabei helfen, unseren Lebensstil, unser Wirtschaften aber auch unsere Kirche neu auszurichten. Sie ist nicht das Ende, sondern ein wichtige…

Ernestina Macuxi, Indigenenvertreterin, und Luis Ventura Vertreter unserer Partnerorganisation CIMI, Bild: Fastenopfer

Mediengespräch über den brennenden Amazonas, Klimakrise und Konzernverantwortung

07.10.2019

Vertreter/innen aus der Schweiz und Brasilien sprachen anlässlich der Amazonassynode. Ihr Fazit: Die Sorge um das gemeinsame Haus sollte die Welt vereinen.

Lesen Sie mehr über unsere Projekte zu Klima und Energie

Damit Rechte von lokalen Gemeinschaften höher gewichtet werden als Unternehmensgewinne

Erneuerbare Energien – der Weg zum Energiewandel

Das Projekt in Brasilien engagiert sich national und international mit politischer Arbeit sowie mit konkreten Projekten mit lokalen Gemeinschaften.

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Einsatz für ein nachhaltiges Energiemodell in Brasilien

In Ausbildungen erhaltet die Bevölkerung in Brasilien Zugang zu Informationen über ihre Rechte und lernen, wie sie diese verteidigen können.

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Unterstützen Sie die Menschen in ihrem Recht auf Nahrung

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Stefan Salzmann
Stefan Salzmann

Internationales Programm
Energie und Klimagerechtigkeit
41 41 227 59 53
salzmann@fastenopfer.ch