• Papst Franziskus, «Laudato Si'»

    «Welche Art von Welt wollen wir denen überlassen, die nach uns kommen, den Kindern, die gerade aufwachsen?»

  • Papst Franziskus - «Laudato Si'»

    «Unser gemeinsames Haus ist bedroht»

  • Papst Franziskus - «Laudato Si'»

    «Wir sind nicht Gott.»

  • Papst Franziskus - «Laudato Si'»

    «Niemals haben wir unser gemeinsames Haus so schlecht behandelt und verletzt wie in den letzten beiden Jahrhunderten.»

  • Papst Franziskus - «Laudato Si'»

    «Es wird uns nicht nützen, die Symptome zu beschreiben, wenn wir nicht die menschliche Wurzel der ökologischen Krise erkennen.»

  • Papst Franziskus - «Laudato Si'»

    «Die Reduzierung von Treibhausgas verlangt Ehrlichkeit, Mut und Verantwortlichkeit vor allem der Länder, die am mächtigsten sind und am stärksten die Umwelt verschmutzen.»

  • Papst Franziskus - «Laudato Si'»

    «Jede Gemeinschaft darf von der Erde das nehmen, was sie zu ihrem Überleben braucht, hat aber auch die Pflicht, sie zu schützen.»

Klima und Energie

Damit Wetterextreme abnehmen und mit ihnen Hunger und Armut.

Wenn der Klimawandel Böden austrocknet, Wirbelstürme übers Land fegen lässt oder Überschwemmungen verursacht, bedeutet das Hunger und Armut für viele Menschen in Projektländern von Fastenopfer. Ein Umstellen auf nachhaltige und sozial verträgliche Energie ist unumgänglich.

 

Ohne Strom kein Licht, kein Kühlschrank, kein Mobiltelefon. Zugang zu Energie ist wichtig und alle sollen Zugang haben. Doch ist die Produktion und Verbrennung fossiler Energien wie Erdöl eine Hauptursache für den Klimawandel. Erneuerbare und nachhaltigere Energien, welche die fossilen Brennstoffe ersetzen, werden immer wichtiger.

 

Auch erneuerbare Energie muss sorgfältig produziert werden

 

Bei der Produktion von erneuerbaren Energien müssen aber ebenso die Anwohner/innen berücksichtigt werden. Die Berichte von Partnerorganisationen aus Brasilien zeigen: Wasserkraft-Megaprojekte vertreiben oft lokale Gemeinschaften. Ihre sozialen Strukturen zerfallen und heilige Orte wie Wasserfälle versinken in Stauseen. Lebenserhaltender Regenwald wird abgeholzt. Die Gemeinschaften erhalten dafür weder Entschädigung noch Zugang zum produzierten Strom.

 

Klimagerechtigkeit bedeutet, dass Energie auch sozial nachhaltig produziert wird. Das Programm von Fastenopfer bringt die Stimmen der betroffenen Menschen auf internationaler Ebene ein und verstärkt damit die Arbeit der Landesprogramme. Auch in der Schweiz trägt Fastenopfer mit Kampagnen- und Lobbyarbeit seinen Teil dazu bei, dass die Rechte von lokalen Gemeinschaften höher gewichtet werden als Unternehmensgewinne.

In der Schweiz ist Fastenopfer Teil der Klima-Allianz, die aus über 70 Organisationen besteht. Seit 2017 sind wir Gesellschafter der Klima-Kollekte.

 

Ziele im nächsten Jahr (Auswahl)

  • An der UNO-Klimakonferenz erreicht die Kampagne In wessen Namen?, dass die Megaprojekte für Energie von der brasilianischen Politik hinterfragt werden.
  • In der Schweiz und international trägt die Kampagne In wessen Namen? Dazu bei, das Thema dezentraler und erneuerbarer Energiesysteme bekannter zu machen.

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Damit Rechte von lokalen Gemeinschaften höher gewichtet werden als Unternehmensgewinne

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Stefan Salzmann
Stefan Salzmann

Internationales Programm
Energie und Klimagerechtigkeit
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salzmann@fastenopfer.ch

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