Fairer Handel

Produzentinnen und Produzenten im Süden sollen angemessene Preise für ihre Produkte erhalten. Zudem soll das Handelssystem gerechter werden. Erst dadurch ist Fairer Handel für viele Kleinbetriebe und Kleinbauernfamilien in benachteiligten Ländern ein Weg aus der Sackgasse. 

 

Auch die Bauernfamilien und Plantagenangestellten in Entwicklungsländern leben konstant unter dem Druck des Weltmarktes, den schwankenden Preisen und dem ausbeuterischen lokalen Zwischenhandel. Die Folgen reichen von Verschuldung über Arbeitslosigkeit bis zu Verelendung. Alternativen zur angestammten Produktion gibt es häufig nur wenige und diese beinhalten oft auch Drogenanbau, Prostitution, Kinderarbeit oder Flucht in die Elendsviertel der Grossstädte. 

 

Fair reisen, essen und Kleider tragen

 

Deshalb braucht es fairen Handel. Dieser beruht in seinen Grundzügen auf der Einhaltung der Sozialstandards. Soziallabels, wie zum Beispiel Max Havelaar, ermöglichen den Kundinnen und Kunden bei ihrer Produktewahl einen Beitrag zur Verbesserung der Situation für die Produzentinnen und Produzenten zu erreichen. Mit unserem Engagement wollen wir die Vermarktung der Produkte auf internationaler Ebene fördern. Das beinhaltet, Fair-Handels-Netze und die Vermarktung der Produkte auf lokalen Märkten zu unterstützen.

 

Fastenopfer engagiert sich stark im Fairen Handel. Die folgenden Organisationen werden von Fastenopfer mitgetragen bzw. wurden von Fastenopfer mitbegründet: Swiss Fair Trade und Fair Trade Towns Kampagne, Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung (AKTE),www.fairunterwegs.ch, Fair Wear Foundation, STEP – Fair Trade Teppiche,  Max HavelaarOikocredit und Claro

Lesen Sie mehr über unsere Projekte zu Fairem Handel

Ein Konsum, der Produzenten und Kleinbauernfamilien stärkt

akte: Tourismus, der den Armen nützt

Die lokale Bevölkerung in Entwicklungsländern profitiert oft wenig vom Tourismus. Deshalb beteiligt sich Fastenopfer beim Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung. Dieser informiert auf seiner Website www.fairunterwegs.ch über sinnvolle, entwicklungsfördernde Reisen in arme Ländern. Zudem führt er einen kritischen Dialog mit grossen Reiseveranstaltern, um negative Auswirkungen des Tourismus zu verhindern.

Tourismus, der den Armen nützt

Menschen in Entwicklungsländern profitieren oft wenig vom Tourismus. Eine Fachstelle setzt sich für sie ein.

Mehr
Fair Wear Foundation, sichere und faire Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie

Sichere und faire Produktion von Kleidern

Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette von Bekleidungen sollen sich verbessern.

Mehr
Jugendliche sitzen in einem Kreis

Fairness lernen im Sommerlager

Kinder und Jugendliche lernen in dem Sommerlagern von Blauring, Jungwacht und Pfadi fair und umweltgerecht zu handeln.

Mehr
Fairtradeschild mit Brot

Schweizer Städte und Gemeinden handeln fair

Fair Trade Town zeichnet Städte und Gemeinden aus, die sich für Fairen Handel einsetzen.

Mehr

Unterstützen Sie unser Engagement für ein würdiges Leben für alle

1

Betragswahl

Wählen Sie hier die Summe, die Sie spenden möchten

Sophie de Rivaz
Sophie de Rivaz

Theologie, Bildung, Politik
Fairer Handel
021 617 88 81
derivaz@fastenopfer.ch

Share This