Recht auf Nahrung

Es ist das Recht eines jeden Individuums, allein und in Gemeinschaft mit anderen jederzeit Zugang zu angemessener Nahrung oder Mitteln zu deren Beschaffung zu haben. Fastenopfer unterstützt Menschen dabei, eine sozial- und umweltverträgliche Landwirtschaft zu betreiben und ihre Lebensgrundlagen nachhaltig zu sichern.

 

Wir setzen uns ein für die Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung. Im Zentrum unseres Engagements stehen Familien und Gemeinschaften von Kleinbäuerinnen, Fischern, Viehhalterinnen, Jägern und Sammlerinnen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. In vielen der Aktivitäten mit diesen Menschen geht es um den Zugang zu Land und Saatgut, um Wasserversorgung, um Anpassungen an den Klimawandel und letztlich um die Verteidigung ihrer Existenzgrundlagen.

 

Der Zugang dieser Menschen zu Nahrung, die in der Natur verfügbar ist (Fischen, Jagen, Sammeln), wird in Fastenopfer-Programmen gefördert. Ebenso eine agrarökologische, klimaverträgliche und diversifizierte landwirtschaftliche Produktion und der Zugang zu Nahrungsmitteln auf dem Markt. Kauf und Verkauf von Produkten, Tauschgeschäfte oder Getreide-Sparkassen ermöglichen den Zugang zu weiteren Lebensmitteln.

 

Besser auf den Klimawandel reagieren können 

 

Unsere Programme helfen der lokalen Bevölkerung, besser auf den Klimawandel und damit verbundene Naturkatastrophen reagieren zu können.  Sie reduzieren Risiken wie Verschuldung oder Landraub, denen die Menschen ausgesetzt sind. Auch stärken die Programme die Menschen gegenüber den negativen Auswirkungen von wirtschaftlichen Grossprojekten (wie Rohstoffabbau oder Plantagen der Agrarindustrie). Sämtliche Aktivitäten orientieren sich daran, die Lebensgrundlagen der betroffenen Menschen nachhaltig zu sichern.

 

Dazu arbeiten wir unter anderem in den internationalen Programmen «Energie und Klimagerechtigkeit» und «Agrarindustrie und Sicherung der Lebensgrundlagen». Ausserdem engagieren wir uns stark im Fairen Handel.

 

dscf7495

Herausforderung Transformation

04.07.2017

Transformation ist ein Prozess, der ein weltweites Umdenken verlangt. Unsere neue Strategie ist danach ausgerichtet. Was heisst das für unsere Arbeit?

Aber diese Paradiese sind durch den Bauxitabbau bedroht. (© Carlos Penteado CPI-SP)

Bauxit-Abbau in Brasilien stellt eine riesige Bedrohung für lokale Gemeinschaften dar

18.07.2017

Die «Quilombolas» fordern ein Moratorium für Bauxit-Abbaulizenzen, bevor nicht alle ihre Territorien juristisch anerkannt worden sind. Eine Fotoreportage.

Philippinen ALLGEMEIN

Hören wir inzwischen den Schrei der Armen?

21.06.2017

Die Klimakrise lässt nur noch eine radikale Umkehr zu. Das ist nicht nur unsere Pflicht, sondern auch unser Recht. Ein Kommentar von Bernd Nilles.

Unsere Projekte zu

Recht auf Nahrung

Jugendliche sitzen in einem Kreis

Fairness lernen im Sommerlager

Kinder und Jugendliche lernen in dem Sommerlagern von Blauring, Jungwacht und Pfadi fair und umweltgerecht zu handeln.

Mehr
akte: Tourismus, der den Armen nützt

Die lokale Bevölkerung in Entwicklungsländern profitiert oft wenig vom Tourismus. Deshalb beteiligt sich Fastenopfer beim Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung. Dieser informiert auf seiner Website www.fairunterwegs.ch über sinnvolle, entwicklungsfördernde Reisen in arme Ländern. Zudem führt er einen kritischen Dialog mit grossen Reiseveranstaltern, um negative Auswirkungen des Tourismus zu verhindern.

Tourismus, der den Armen nützt

Menschen in Entwicklungsländern profitieren oft wenig vom Tourismus. Eine Fachstelle setzt sich für sie ein.

Mehr
Fair Wear Foundation, sichere und faire Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie

Sichere und faire Produktion von Kleidern

Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette von Bekleidungen sollen sich verbessern.

Mehr
Südafrikanerin mit Hausschweinen

Südafrika –
 Projektbeispiel 1

Mit Agrarökologie aus der Armut.
 

Mehr
Familie zeigt ihre Vorräte, Maiskolben

DR Kongo –
 Projektbeispiel 1

Mehr Eigenständigkeit in Masi-Manimba

Mehr
Workshop

Kolumbien –
 Projektbeispiel 1

Verantwortung übernehmen und Rechtsverletzungen melden

Mehr
Workshop, Projekte

Guatemala –
 Projektbeispiel 1

Lobbyieren für die Maya
 

Mehr
Projekte

Südafrika –
 Projektbeispiel 2

Menschenrechte und das Klima schützen in Bergbaugebieten

Mehr
Kolumbien Projekte

Kolumbien –
 Projektbeispiel 2

Einsatz für das Grundrecht auf Wasser

Mehr
Mann in seinem Garten, Projekte

Guatemala –
 Projektbeispiel 2

Die Natur schützen dank agroökologischen Methoden

Mehr
Mann transportiert Bananenstauden auf einem Fahrrad

DR Kongo –
 Projektbeispiel 2

Gesünder und selbstbestimmter leben können

Mehr
Frau und Kinder

Nepal –
 Projektbeispiel 1

Lernen, die eigenen Rechte einzufordern

Mehr
Laos SEMLBDF

Laos –
 Projektbeispiel 1

Buddhistische Gemeinschaften engagieren sich

Mehr
Sitzende Inderin im Sari

Indien –
 Projektbeispiel 1

Die Adivasi kommen aus der Schuldenfalle

Mehr
Frau und Mann in einer Baumschule

Haiti –
 Projektbeispiel 1

Mehr Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern

Mehr
Lisete Aleixo Monteiro giesst Salatpflanzen im selbst gebauten Gewaechshaus.

Brasilien –
 Projektbeispiel 1

Recht auf ein würdiges Leben im Amazonas

Mehr
Brasilien Cimi

Brasilien –
 Projektbeispiel 2

Indigene sichern ihre Rechte
 

Mehr
Portraitbild einer Fischerfamilie Projekte

Philippinen –
 Projektbeispiel 1

Den Lebensunterhalt von Fischerfamilien sichern

Mehr
Mann an einer Demonstration Projekte

Philippinen –
 Projektbeispiel 2

Förderung und Schutz der Menschenrechte

Mehr
Frauen und Kinder

Nepal –
 Projektbeispiel 2

Mehr Gerechtigkeit und Bildung
 

Mehr
Nüsse

Laos –
 Projektbeispiel 2

Produkte des Waldes sind ein Teil des Speisezettels

Mehr
Verschiedene Säcke mit nahrungsmitteln drin, Projekte

Indien –
 Projektbeispiel 2

Die Adivasi werden unabhängig dank Getreidesparkassen

Mehr
Solidaritätskasse Projekte

Senegal –
 Projektbeispiel 1

Raus aus dem Teufelskreis von Armut und Verschuldung

Mehr
Mutter mit Kinder beim Essen

Madagaskar – Projektbeispiel 1

Zusammen für die Not sparen
 

Mehr
Männer und Frauen aus Keni9a in einen haus, die meisten sitzend, Projekte

Kenia —
 Projektbeispiel 1

Die Bevölkerung macht sich für die eigenen Rechte stark

Mehr
Frauengruppe

Burkina Faso –
 Projektbeispiel 1

Verdunstung von Wasser verhindern und Vorräte verwalten

Mehr
Steinmäuerchen

Burkina Faso –
 Projektbeispiel 2

Nachhaltig und friedlich Weideland nutzen

Mehr
Fairtradeschild mit Brot

Schweizer Städte und Gemeinden handeln fair

Fair Trade Town zeichnet Städte und Gemeinden aus, die sich für Fairen Handel einsetzen.

Mehr

Unterstützen Sie Menschen in ihrem Recht auf Nahrung

1

Betragswahl

Wählen Sie hier die Summe, die Sie spenden möchten

haiti

Klima und Energie

Taifune auf den Philippinen, ausgetrocknete Böden in Burkina Faso, Ernteausfälle in Nepal: Insbesondere arme Menschen sind durch den Klimawandel bereits heute bedroht. Unser Engagement gibt betroffenen Menschen eine Stimme – vor Ort, aber auch in der Schweiz und auf internationalem Parkett.

Lesen Sie mehr

Fairer Handel

Produzentinnen und Produzenten im Süden sollen angemessene Preise für ihre Produkte erhalten. Zudem soll das Handelssystem gerechter werden. Dadurch ist Fairer Handel für viele Kleinbetriebe und Kleinbauernfamilien in benachteiligten Ländern ein Weg aus der Sackgasse. 

Lesen Sie mehr
Das Ziel ist, sich gegenseitig Darlehen zu ermöglichen; Rasoanivo mit dem Reisvorrat
der Spargruppe. (Fotos:  Fenitra Rabefaritra/Fastenopfer) (2 MB)
Haiti, SKDK in Carice

Agrarindustrie und die Sicherung der Lebensgrundlagen

Landwirtschaft ist die wichtigste Einkommensquelle der von Armut betroffenen Menschen in Entwicklungsländern. Investitionen in Landwirtschaft sind nötig. Aber welche Art von Landwirtschaft hilft letztlich den Armen?

Lesen Sie mehr
Share This