Recht auf Nahrung

Es ist das Recht eines jeden Individuums, allein und in Gemeinschaft mit anderen jederzeit Zugang zu angemessener Nahrung oder Mitteln zu deren Beschaffung zu haben. Fastenopfer unterstützt Menschen dabei, eine sozial- und umweltverträgliche Landwirtschaft zu betreiben und ihre Lebensgrundlagen nachhaltig zu sichern.

 

Wir setzen uns ein für die Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung. Im Zentrum unseres Engagements stehen Familien und Gemeinschaften von Kleinbäuerinnen, Fischern, Viehhalterinnen, Jägern und Sammlerinnen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. In vielen der Aktivitäten mit diesen Menschen geht es um den Zugang zu Land und Saatgut, um Wasserversorgung, um Anpassungen an den Klimawandel und letztlich um die Verteidigung ihrer Existenzgrundlagen.

 

Der Zugang dieser Menschen zu Nahrung, die in der Natur verfügbar ist (Fischen, Jagen, Sammeln), wird in Fastenopfer-Programmen gefördert. Ebenso eine agrarökologische, klimaverträgliche und diversifizierte landwirtschaftliche Produktion und der Zugang zu Nahrungsmitteln auf dem Markt. Kauf und Verkauf von Produkten, Tauschgeschäfte oder Getreide-Sparkassen ermöglichen den Zugang zu weiteren Lebensmitteln.

 

Besser auf den Klimawandel reagieren können 

 

Unsere Programme helfen der lokalen Bevölkerung, besser auf den Klimawandel und damit verbundene Naturkatastrophen reagieren zu können.  Sie reduzieren Risiken wie Verschuldung oder Landraub, denen die Menschen ausgesetzt sind. Auch stärken die Programme die Menschen gegenüber den negativen Auswirkungen von wirtschaftlichen Grossprojekten (wie Rohstoffabbau oder Plantagen der Agrarindustrie). Sämtliche Aktivitäten orientieren sich daran, die Lebensgrundlagen der betroffenen Menschen nachhaltig zu sichern.

 

Dazu arbeiten wir unter anderem in den internationalen Programmen «Energie und Klimagerechtigkeit» und «Agrarindustrie und Sicherung der Lebensgrundlagen». Ausserdem engagieren wir uns stark im Fairen Handel.

 

Kolumbien ALLGEMEIN

Der päpstliche Appell zur Kehrtwende

20.12.2016

In seiner Enzyklika Laudato Si’ schreibt Papst Franziskus von einem notwendigen Kurswechsel. Diese Anstösse sind nicht nur für Fastenopfer wertvoll.

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Rosen digital verschenken und gleichzeitig spenden

14.02.2017

Die App „Give a Rose“ macht‘s möglich: Eine Rose digital verschenken und zugleich etwas Gutes im Süden bewirken.

Fastenopfer wird neuer Gesellschafter der Klima-Kollekte

Fastenopfer wird neuer Gesellschafter der Klima-Kollekte

07.02.2017

Der kirchliche CO2-Kompensationsfonds weitet ihr Netzwerk international aus. Von den langjährigen Beziehungen zu Projektpartnern im globalen Süden kann die Kl…

Unsere Projekte zu

Recht auf Nahrung

akte: Tourismus, der den Armen nützt

Die lokale Bevölkerung in Entwicklungsländern profitiert oft wenig vom Tourismus. Deshalb beteiligt sich Fastenopfer beim Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung. Dieser informiert auf seiner Website www.fairunterwegs.ch über sinnvolle, entwicklungsfördernde Reisen in arme Ländern. Zudem führt er einen kritischen Dialog mit grossen Reiseveranstaltern, um negative Auswirkungen des Tourismus zu verhindern.

Tourismus, der den Armen nützt

Menschen in Entwicklungsländern profitieren oft wenig vom Tourismus. Eine Fachstelle setzt sich für sie ein.

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Fair Wear Foundation, sichere und faire Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie

Sichere und faire Produktion von Kleidern

Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette von Bekleidungen sollen sich verbessern.

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Jugendliche sitzen in einem Kreis

Fairness lernen im Sommerlager

Kinder und Jugendliche lernen in dem Sommerlagern von Blauring, Jungwacht und Pfadi fair und umweltgerecht zu handeln.

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Südafrikanerin mit Hausschweinen

Südafrika –
 Projektbeispiel 1

Mit Agrarökologie aus der Armut.
 

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Familie zeigt ihre Vorräte, Maiskolben

DR Kongo –
 Projektbeispiel 1

Mehr Eigenständigkeit in Masi-Manimba

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Workshop

Kolumbien –
 Projektbeispiel 1

Verantwortung übernehmen und Rechtsverletzungen melden

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Workshop, Projekte

Guatemala –
 Projektbeispiel 1

Lobbyieren für die Maya
 

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Projekte

Südafrika –
 Projektbeispiel 2

Menschenrechte und das Klima schützen in Bergbaugebieten

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Kolumbien Projekte

Kolumbien –
 Projektbeispiel 2

Einsatz für das Grundrecht auf Wasser

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Mann in seinem Garten, Projekte

Guatemala –
 Projektbeispiel 2

Die Natur schützen dank agroökologischen Methoden

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Mann transportiert Bananenstauden auf einem Fahrrad

DR Kongo –
 Projektbeispiel 2

Gesünder und selbstbestimmter leben können

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Frau und Kinder

Nepal –
 Projektbeispiel 1

Lernen, die eigenen Rechte einzufordern

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Laos SEMLBDF

Laos –
 Projektbeispiel 1

Buddhistische Gemeinschaften engagieren sich

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Sitzende Inderin im Sari

Indien –
 Projektbeispiel 1

Die Adivasi kommen aus der Schuldenfalle

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Frau und Mann in einer Baumschule

Haiti –
 Projektbeispiel 1

Mehr Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern

Mehr
Lisete Aleixo Monteiro giesst Salatpflanzen im selbst gebauten Gewaechshaus.

Brasilien –
 Projektbeispiel 1

Recht auf ein würdiges Leben im Amazonas

Mehr
Brasilien Cimi

Brasilien –
 Projektbeispiel 2

Indigene sichern ihre Rechte
 

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Portraitbild einer Fischerfamilie Projekte

Philippinen –
 Projektbeispiel 1

Den Lebensunterhalt von Fischerfamilien sichern

Mehr
Mann an einer Demonstration Projekte

Philippinen –
 Projektbeispiel 2

Förderung und Schutz der Menschenrechte

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Frauen und Kinder

Nepal –
 Projektbeispiel 2

Mehr Gerechtigkeit und Bildung
 

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Nüsse

Laos –
 Projektbeispiel 2

Produkte des Waldes sind ein Teil des Speisezettels

Mehr
Verschiedene Säcke mit nahrungsmitteln drin, Projekte

Indien –
 Projektbeispiel 2

Die Adivasi werden unabhängig dank Getreidesparkassen

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Solidaritätskasse Projekte

Senegal –
 Projektbeispiel 1

Raus aus dem Teufelskreis von Armut und Verschuldung

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Mutter mit Kinder beim Essen

Madagaskar – Projektbeispiel 1

Zusammen für die Not sparen
 

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Männer und Frauen aus Keni9a in einen haus, die meisten sitzend, Projekte

Kenia —
 Projektbeispiel 1

Die Bevölkerung macht sich für die eigenen Rechte stark

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Frauengruppe

Burkina Faso –
 Projektbeispiel 1

Verdunstung von Wasser verhindern und Vorräte verwalten

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Steinmäuerchen

Burkina Faso –
 Projektbeispiel 2

Nachhaltig und friedlich Weideland nutzen

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Fairtradeschild mit Brot

Schweizer Städte und Gemeinden handeln fair

Fair Trade Town zeichnet Städte und Gemeinden aus, die sich für Fairen Handel einsetzen.

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haiti

Klima und Energie

Taifune auf den Philippinen, ausgetrocknete Böden in Burkina Faso, Ernteausfälle in Nepal: Insbesondere arme Menschen sind durch den Klimawandel bereits heute bedroht. Unser Engagement gibt betroffenen Menschen eine Stimme – vor Ort, aber auch in der Schweiz und auf internationalem Parkett.

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Fairer Handel

Produzentinnen und Produzenten im Süden sollen angemessene Preise für ihre Produkte erhalten. Zudem soll das Handelssystem gerechter werden. Dadurch ist Fairer Handel für viele Kleinbetriebe und Kleinbauernfamilien in benachteiligten Ländern ein Weg aus der Sackgasse. 

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Das Ziel ist, sich gegenseitig Darlehen zu ermöglichen; Rasoanivo mit dem Reisvorrat
der Spargruppe. (Fotos:  Fenitra Rabefaritra/Fastenopfer) (2 MB)
Haiti, SKDK in Carice

Agrarindustrie und die Sicherung der Lebensgrundlagen

Landwirtschaft ist die wichtigste Einkommensquelle der von Armut betroffenen Menschen in Entwicklungsländern. Investitionen in Landwirtschaft sind nötig. Aber welche Art von Landwirtschaft hilft letztlich den Armen?

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