Recht auf Nahrung

Es ist das Recht eines jeden Individuums, allein und in Gemeinschaft mit anderen jederzeit Zugang zu angemessener Nahrung oder Mitteln zu deren Beschaffung zu haben. Fastenopfer unterstützt Menschen dabei, eine sozial- und umweltverträgliche Landwirtschaft zu betreiben und ihre Lebensgrundlagen nachhaltig zu sichern.

Wir setzen uns ein für die Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung. Im Zentrum unseres Engagements stehen Familien und Gemeinschaften von Kleinbäuerinnen, Fischern, Viehhalterinnen, Jägern und Sammlerinnen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. In vielen der Aktivitäten mit diesen Menschen geht es um den Zugang zu Land und Saatgut, um Wasserversorgung, um Anpassungen an den Klimawandel und letztlich um die Verteidigung ihrer Existenzgrundlagen.

Der Zugang dieser Menschen zu Nahrung, die in der Natur verfügbar ist (Fischen, Jagen, Sammeln), wird in Fastenopfer-Programmen gefördert. Ebenso eine agrarökologische, klimaverträgliche und diversifizierte landwirtschaftliche Produktion und der Zugang zu Nahrungsmitteln auf dem Markt. Kauf und Verkauf von Produkten, Tauschgeschäfte oder Getreide-Sparkassen ermöglichen den Zugang zu weiteren Lebensmitteln.

Besser auf den Klimawandel reagieren können 

Unsere Programme helfen der lokalen Bevölkerung, besser auf den Klimawandel und damit verbundene Naturkatastrophen reagieren zu können.  Sie reduzieren Risiken wie Verschuldung oder Landraub, denen die Menschen ausgesetzt sind. Auch stärken die Programme die Menschen gegenüber den negativen Auswirkungen von wirtschaftlichen Grossprojekten (wie Rohstoffabbau oder Plantagen der Agrarindustrie). Sämtliche Aktivitäten orientieren sich daran, die Lebensgrundlagen der betroffenen Menschen nachhaltig zu sichern.

Dazu arbeiten wir unter anderem in den internationalen Programmen «Energie und Klimagerechtigkeit» und «Agrarindustrie und Sicherung der Lebensgrundlagen». Ausserdem engagieren wir uns stark im Fairen Handel.

Unsere Projekte zu

Recht auf Nahrung

Frau im Garten, Bistum Garzon

Gesunde Landwirtschaft und friedliches Zusammenleben

Das Projekt des Bistums Garzon unterstützt in Kolumbien das friedliche Miteinander nach 50 Jahren Bürgerkrieg.

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Maya-Gemeinschaften leben das Buen vivir

Zusammen mit 120 Maya-Familien setzt sich die lokale Caritas Verpaz in Guatemala für ein besseres Leben ein.

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Fundación Tierra Nuestra, Frau vor Flipchart während Ausbildung, Workshop

Mit Ausbildung von Führungspersonen gegen Armut und Hunger

Mit Ausbildung unterstützt das Projekt die Bevölkerung, ihre Ernährung zu verbessern und ihre Rechte durchzusetzen.

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Bäume schaffen Einkommen und schützen

Im Projekt setzt die haitianische Dorfbevölkerung den extremen Wetterereignissen traditionelles Wissen entgegen.

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Die Minen bringen viel Staub mit sich: Strassenszene in Kolwezi.

Entwicklung durch verantwortungsbewussten Rohstoffabbau

Das Projekt im Kongo setzt sich für die von Rohstoffabbau betroffene Bevölkerung ein.

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COCOGEP, Frau zeig Produkte

Familien werden selbstständig schuldenfrei

Die Solidaritätsgruppen und ihre Getreidespeicher im Senegal ermöglichen über 5‘000 Menschen, den Hunger zu überwinden.

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Mit lokalen Mitteln dem Klimawandel trotzen

Im trockenen Norden Senegals erreicht die Bevölkerung mit lokal vorhandenen Mitteln spürbare Verbesserungen.

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30 Frauengruppen sichern sich ein nachhaltiges Einkommen

Die Einkommen der Familien in Burkina Faso erhöhen sich dank der Verarbeitung traditioneller Produkte.

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BETSILEO, Menschen auf dem Feld, Feldarbeit

Keine Schulden und weniger Hunger dank Spargruppen

Im Hochland von Madagaskar lernen rund 29'000 Mitglieder von Spargruppen, von den Schulden zu befreien und ihre Ernährung zu verbessern.

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Keine Schulden und sauberes Wasser dank Spargruppen

Rund 36'000 Mitglieder von Spargruppen an der Küsten Madagaskars lernen, wie sie Trinkwasser aufbereiten können.

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Gesundheit von Müttern und Kleinkindern fördern

Dank biologischen Anbaumethoden und gesunden Waldprodukten verbessert sich die Gesundheit von Frauen und Kindern in Laos.

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Weniger Hunger in den Bergen von Nordlaos

Das Projekt schult Familien erfolgreich in organischer Landwirtschaft und regt an, den Wald in Nordlaos nachhaltiger zu nutzen.

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Neue Perspektiven dank Solidaritätsgruppen

Mit Solidaritätsgruppen und Ausbildung in Agrarökologie bringt das Projekt in Kenya neue Perspektiven – und eine bessere Ernährung.

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Die neuen Wege der nomadischen Massai

Friedenskomitees suchen in Kenya nach tragfähigen Lösungen, damit Wasser und Land künftig gerecht aufgeteilt und schonend genutzt werden.

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Mehr Rechte für Kastenlose und Frauen in Dolpa

7500 Kastenlose in Nepal verbessern ihre Ernährung mit traditionellen Getreidesorten und organisieren sich besser.

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Adivasi verteidigen ihre Lebensgrundlagen

Das Projekt arbeitet mit rund 5000 Personen in 40 kleinen indischen Dörfern und unterstützt sie, Anträge auf eigenes Land zu stellen.

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Von der Teeplantage zu eigenem Land

Das Projekt arbeitet mit 4500 Adivasifamilien in der Nähe von indischen Teeplantagen, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

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CERD, Kinder zeigen ihren Frang, Fische, Fischerboot

Fischerfamilien schützen ihre Lebensgrundlagen

Die Bevölkerung an der philippinischen Küste forstet die Mangrovenwälder auf und erhöht ihr Einkommen.

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Bessere Gesundheit und mehr Mitsprache für Frauen

Dank Küchengärten und besserer Betreuung nach den Geburten verbessert sich die Gesundheit der Frauen in Nepal.

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Censat: Dörfer übernehmen Verantwortung für Wasser und Land

Forschung, Ausbildung und Sensibilisierung zur Umweltproblematik in Kolumbien.

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Fair genutztes Land sichert die Ernährung

Dieses Projekt in Burkina Faso engagiert sich für friedliche Konfliktlösungen und fördert die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden.

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Die Diözese Tshumbe fördert Landwirtschaft und Fischzucht

Die Menschen in Kongo werden mit spiritueller Arbeit und Aktivitäten unterstützt, um die Landwirtschaft zu fördern.

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Gemeinsam für eine gesunde und gesicherte Ernährung

In Kenia werden die Solidaritätsgruppen in agrarökologischen Methoden ausgebildet um langfristige Veränderungen zu erzielen.

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Krankenkasse ergänzt Solidaritätsgruppen in Thiès

Im Westen Senegals helfen sich Solidaritätsgruppen gegenseitig aus den Schulden und in die Selbständigkeit.

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Adivasi wehren sich gegen Staudämme

Die Diözese Jashpur in Indien wird vor Ausbeutung von Industriefirmen geschützt und unterstützt die Adivasi in 180 Dörfern in vier Pfarreien.

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Der Regenwald als Ernährungsgrundlage

Das Projekt setzt sich für verbesserte Lebensbedingungen der ethnischen Minderheiten in Laos ein.

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Die Artenvielfalt in der Provinz Karnali fördern

Fastenopfer und seine Partner engagieren sich in Nepal für die Verbesserung der Ernährungssituation.

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Land, Rechte und Würde für die Menschen in Tocantins

Kleinbäuer/innen in Brasilien werden beim Kampf um ihre Rechte unterstützt.

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Aufforstung schützt vor Hurrikans und Dürren

In Haiti wird dem Teufelskreis von Verarmung und Übernutzung der Umwelt durch Aufforstung entgegengewirkt.

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Gesellschaft und Landwirtschaft in Einklang bringen

Das Projekt in Kolumbien fördert eine umweltverträgliche Landwirtschaft und biologische Produkte.

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Rechte auf Nahrung, Land und Wasser verteidigen

Das Projekt in Kolumbien unterstützt Bauernfamilien ihre Rechte auf Nahrung, Wasser und Land einzufordern und verteidigen.

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Würdige Produktionsbedingungen im Süden durch bewussten Konsum im Norden

Das Fair-Trade in der Schweiz soll gestärkt sein.

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Politische Rechte und Wertschätzung für indigene Völker

Das Projekt unterstützt die stark benachteiligte Maya-Bevölkerung in Guatemala darin, ihre Rechte einzufordern.

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Multinationale Agrarfirmen stoppen

Grain unterstützt Kleinbauernbewegungen in ihrem Widerstand gegen Agrarmultis und diskriminierende Handelspolitiken.

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Lobbyarbeit für das Recht auf bäuerliches Saatgut und Artenvielfalt

Searice fördert in Asien die Umsetzung der Bauernrechtsdeklaration.

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Tourismus, der den Armen nützt

Menschen in Entwicklungsländern profitieren oft wenig vom Tourismus. Eine Fachstelle setzt sich für sie ein.

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Sichere und faire Produktion von Kleidern

Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette von Bekleidungen sollen sich verbessern.

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haiti

Klima und Energie

Taifune auf den Philippinen, ausgetrocknete Böden in Burkina Faso, Ernteausfälle in Nepal: Insbesondere arme Menschen sind durch den Klimawandel bereits heute bedroht. Unser Engagement gibt betroffenen Menschen eine Stimme – vor Ort, aber auch in der Schweiz und auf internationalem Parkett.

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Fairer Handel

Produzentinnen und Produzenten im Süden sollen angemessene Preise für ihre Produkte erhalten. Zudem soll das Handelssystem gerechter werden. Dadurch ist Fairer Handel für viele Kleinbetriebe und Kleinbauernfamilien in benachteiligten Ländern ein Weg aus der Sackgasse. 

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Das Ziel ist, sich gegenseitig Darlehen zu ermöglichen; Rasoanivo mit dem Reisvorrat
der Spargruppe. (Fotos:  Fenitra Rabefaritra/Fastenopfer) (2 MB)
Haiti, SKDK in Carice

Agrarindustrie und die Sicherung der Lebensgrundlagen

Landwirtschaft ist die wichtigste Einkommensquelle der von Armut betroffenen Menschen in Entwicklungsländern. Investitionen in Landwirtschaft sind nötig. Aber welche Art von Landwirtschaft hilft letztlich den Armen?

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