Fastenopfer heisst ab 01.01.2022:
Fastenaktion  
Gemeinsam Hunger beenden
Der Name ändert, unsere Werte bleiben. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
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Recht auf Nahrung

Es ist das Recht eines jeden Individuums, allein und in Gemeinschaft mit anderen jederzeit Zugang zu angemessener Nahrung oder Mitteln zu deren Beschaffung zu haben. Fastenopfer unterstützt Menschen dabei, eine sozial- und umweltverträgliche Landwirtschaft zu betreiben und ihre Lebensgrundlagen nachhaltig zu sichern.

Wir setzen uns ein für die Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung. Im Zentrum unseres Engagements stehen Familien und Gemeinschaften von Kleinbäuerinnen, Fischern, Viehhalterinnen, Jägern und Sammlerinnen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. In vielen der Aktivitäten mit diesen Menschen geht es um den Zugang zu Land und Saatgut, um Wasserversorgung, um Anpassungen an den Klimawandel und letztlich um die Verteidigung ihrer Existenzgrundlagen.

Der Zugang dieser Menschen zu Nahrung, die in der Natur verfügbar ist (Fischen, Jagen, Sammeln), wird in Fastenopfer-Programmen gefördert. Ebenso eine agrarökologische, klimaverträgliche und diversifizierte landwirtschaftliche Produktion und der Zugang zu Nahrungsmitteln auf dem Markt. Kauf und Verkauf von Produkten, Tauschgeschäfte oder Getreide-Sparkassen ermöglichen den Zugang zu weiteren Lebensmitteln.

Besser auf den Klimawandel reagieren können 

Unsere Programme helfen der lokalen Bevölkerung, besser auf den Klimawandel und damit verbundene Naturkatastrophen reagieren zu können.  Sie reduzieren Risiken wie Verschuldung oder Landraub, denen die Menschen ausgesetzt sind. Auch stärken die Programme die Menschen gegenüber den negativen Auswirkungen von wirtschaftlichen Grossprojekten (wie Rohstoffabbau oder Plantagen der Agrarindustrie). Sämtliche Aktivitäten orientieren sich daran, die Lebensgrundlagen der betroffenen Menschen nachhaltig zu sichern.

Dazu arbeiten wir unter anderem in den internationalen Programmen «Energie und Klimagerechtigkeit» und «Agrarindustrie und Sicherung der Lebensgrundlagen». Ausserdem engagieren wir uns stark im Fairen Handel.

Unsere Projekte zu

Recht auf Nahrung

Multinationale Agrarfirmen stoppen

Grain unterstützt Kleinbauernbewegungen in ihrem Widerstand gegen Agrarmultis und diskriminierende Handelspolitiken.

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Tourismus, der den Armen nützt

In armen Ländern profitiert die arme Bevölkerung nur selten vom Tourismus. Eine Fachstelle sich in der Schweiz setzt sich für konkrete Änderungen ein.

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Sichere und faire Produktion von Kleidern

Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette von Kleidern sollen sich - in Zusammenarbeit mit Arbeiterinnen und Arbeitern - verbessern.

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Klima und Energie

Taifune auf den Philippinen, ausgetrocknete Böden in Burkina Faso, Ernteausfälle in Nepal: Insbesondere arme Menschen sind durch den Klimawandel bereits heute bedroht. Unser Engagement gibt betroffenen Menschen eine Stimme – vor Ort, aber auch in der Schweiz und auf internationalem Parkett.

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Fairer Handel

Produzentinnen und Produzenten im Süden sollen angemessene Preise für ihre Produkte erhalten. Zudem soll das Handelssystem gerechter werden. Dadurch ist Fairer Handel für viele Kleinbetriebe und Kleinbauernfamilien in benachteiligten Ländern ein Weg aus der Sackgasse. 

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Das Ziel ist, sich gegenseitig Darlehen zu ermöglichen; Rasoanivo mit dem Reisvorrat
der Spargruppe. (Fotos:  Fenitra Rabefaritra/Fastenopfer) (2 MB)
Haiti, SKDK in Carice

Agrarindustrie und die Sicherung der Lebensgrundlagen

Landwirtschaft ist die wichtigste Einkommensquelle der von Armut betroffenen Menschen in Entwicklungsländern. Investitionen in Landwirtschaft sind nötig. Aber welche Art von Landwirtschaft hilft letztlich den Armen?

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