Verapaz erhält Landtitel und Landwirtschafts-Know-How

Die Organisation Aj awineleb‘ Re‘ Tzuul Taq’a wurde 2009 zur Förderung einer nachhaltigen Ernährungssouveränität gegründet und bezieht neu weitere Regionen mit ein.

Das Projekt arbeitet in verschiedenen Bereichen. Dazu gehören Landlegalisierung und Zugang zu Boden, biologische Produktion, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie Sensibilisierung für den Klimawandel und Minderung seiner Auswirkungen. Die Arbeit der Organisation ist geprägt vom Respekt für die kulturellen Werte der Lokalbevölkerung.

 

Das Projekt findet in den Departementen Alta und Baja Verapaz statt, in welchen eine der höchsten Armutsraten in Guatemala vorherrscht. Der soziale Ausschluss der vorwiegend indigenen Bevölkerung ist hier besonders ausgeprägt.

 

Über 9’000 Menschen profitieren vom Projekt

 

Dreh- und Angelpunkt der indigenen Kultur ist das Land, das die Menschen bewohnen und bebauen. Das Projekt führt die bereits in den vergangenen Projektphasen geleistete Arbeit weiter und bezieht neu auch andere Regionen mit ein. In den nächsten drei Jahren engagiert sich das Projekt in rund 20 Gemeinden. In vier von ihnen hat die Arbeit bereits begonnen. Am Projekt beteiligen sich 1 087 indigene Bauernfamilien. Von ihrem Engagement können insgesamt 9 136 Personen profitieren.

 

Die Projektaktivitäten sind dem Gebiet und der Lokalbevölkerung angepasst. Die Menschen können aktiv ihre Lebenssituation verbessern und die lokale Entwicklung fördern. Sie haben die Möglichkeit, sich durch praktische Arbeit weiterzubilden und die Bauern und Bäuerinnen können ihr Wissen gegenseitig austauschen.

 

Das Projekt bietet nebst Aus- und Weiterbildung auch Beratung und Begleitung. Die Lokalbevölkerung lernt das politische und soziale Geschehen in den Gemeinden verstehen. Dabei liegt der Fokus auf den rechtlichen Fragen der Themen Bildung, Landlegalisierung und Recht auf Land.

 

Weitere Workshops finden zu biologischer Landwirtschaft statt. In diesen wird neues Wissen vermittelt und bereits vorhandenes Wissen gestärkt. Die Rolle der Frauen wird ebenfalls gestärkt. Frauen können an Workshops zu Themen wie Menschenrechte, Identität, Selbstachtung oder Führungsverantwortung teilnehmen.

 

Weiter organisiert das Projekt Foren zur Sensibilisierung für den Klimawandel und zum Schutz der Wasserquellen und fördert die Kommunikation und Koordination mit lokalen Akteuren wie beispielsweise Gemeindebehörden.

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