Die Auswirkungen der Minen auf Frauen sichtbar machen

Rohstoffabbau und die Rechte der Frauen

Suedafrika WOMIN Frauen

Wird der Rohstofffluch thematisiert, so sind die Auswirkungen auf Frauen kaum im Blickfeld. Dieses Projekt in Südafrika soll sie stärken.

In ganz Afrika ist ein vermehrter Rohstoffabbau zu beobachten, der sich auf die Lebensbedingungen breiter Bevölkerungsschichten einschneidend auswirkt. Metalle wie Gold, Kobalt oder Kupfer, aber auch fossile Energieträger wie Erdöl oder Kohle werden in Afrika aus der Erde geholt und bedienen den Weltmarkt. Auch die Schweiz ist wichtiger Abnehmer. Doch für die Afrikanerinnen und Afrikaner bedeuten diese Rohstoffe mehr Fluch denn Segen.

 

Frauen in besonderer Weise betroffen

 

Denn wo Rohstoff abgebaut wird, ist immer auch die lokale Bevölkerung betroffen – und auf speziffische Weise auch Frauen. Sie überleben als Kleinschürferinnen und Bäuerinnen, sie bleiben als alleinerziehende Mütter zurück, wenn Männer auf Arbeitssuche weggegangen sind. Andere versuchen rund um Minen als Köchinnen, Sexarbeiterinnen etc. über die Runden zu kommen. Als Verantwortliche für das Überleben der Familien sind sie besonders auf die natürlichen Lebensgrundlagen wie Land und Wasser angewiesen, die durch den Rohstoffabbau bedroht werden.

 

Mit Unterstützung des afrikanischen Frauen-Netzwerks WoMin (Women and Mining – gender and extractive alliance) werden Frauen gestärkt. Frauen, die sich für ihre Gemeinden, als Bäuerinnen, Arbeiterinnen oder Mütter für ihre Rechte wehren, werden miteinander verbunden und unterstützt. Durch die Vernetzung und Schulung erhalten sie mehr gesellschaftlichen Einfluss und können sich langfristig für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen.

Die Partnerorganisation von Fastenopfer analysiert zudem die gesellschaftlichen Rollen, Gewaltfaktoren, Existenzgrundlagen und die Einflussmöglichkeiten von Frauen.  So können die Frauen Gerechtigkeit bezüglich Landnutzung, natürlichen Ressourcen und Energie einfordern.

Unterstützen Sie die Menschen, deren Rechte vom Rohstoffabbau bedroht sind

1

Betragswahl

Wählen Sie hier die Summe, die Sie spenden möchten

Lesen Sie auch von anderen Projekten rund um

Rohstoffe und Menschenrechte

Kongo ALLGEMEIN

Juristische Unterstützung für griffige Gesetze

Oft verletzen Rohstoff-Firmen die Rechte der lokalen Bevölkerung. Ein Anwaltsbüro hilft.

Mehr
Kongo ALLGEMEIN

Die Stimmen der Menschen im Minengebiet

Für die Menschen im Kongo ist der Rohstoffabbau meist mehr Fluch als Segen.

Mehr
14000

Konzernverantwortungsinitiative

Schweizer Unternehmen sind in Menschenrechtsverletzungen verwickelt. Die "KOVI" will das ändern.

Mehr
High Tech, Computer, Elektronikindustrie

High Tech – No Rights?

Unsere Kampagne thematisiert immer wieder die prekären Arbeitsbedingungen in der Elektronikindustrie.

Mehr
akte: Tourismus, der den Armen nützt

Die lokale Bevölkerung in Entwicklungsländern profitiert oft wenig vom Tourismus. Deshalb beteiligt sich Fastenopfer beim Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung. Dieser informiert auf seiner Website www.fairunterwegs.ch über sinnvolle, entwicklungsfördernde Reisen in arme Ländern. Zudem führt er einen kritischen Dialog mit grossen Reiseveranstaltern, um negative Auswirkungen des Tourismus zu verhindern.

Tourismus, der den Armen nützt

Menschen in Entwicklungsländern profitieren oft wenig vom Tourismus. Eine Fachstelle setzt sich für sie ein.

Mehr
Fair Wear Foundation, sichere und faire Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie

Sichere und faire Produktion von Kleidern

Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette von Bekleidungen sollen sich verbessern.

Mehr
Jugendliche sitzen in einem Kreis

Fairness lernen im Sommerlager

Kinder und Jugendliche lernen in dem Sommerlagern von Blauring, Jungwacht und Pfadi fair und umweltgerecht zu handeln.

Mehr
Projekte

Südafrika –
 Projektbeispiel 2

Menschenrechte und das Klima schützen in Bergbaugebieten

Mehr
Mann transportiert Bananenstauden auf einem Fahrrad

DR Kongo –
 Projektbeispiel 2

Gesünder und selbstbestimmter leben können

Mehr
Lisete Aleixo Monteiro giesst Salatpflanzen im selbst gebauten Gewaechshaus.

Brasilien –
 Projektbeispiel 1

Recht auf ein würdiges Leben im Amazonas

Mehr
Nüsse

Laos –
 Projektbeispiel 2

Produkte des Waldes sind ein Teil des Speisezettels

Mehr
Fairtradeschild mit Brot

Schweizer Städte und Gemeinden handeln fair

Fair Trade Town zeichnet Städte und Gemeinden aus, die sich für Fairen Handel einsetzen.

Mehr
Share This