Fastenopfer heisst ab 01.01.2022:
Fastenaktion  
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Agrarökologische Methoden bringen bessere Ernährung

Neue Perspektiven dank Solidaritätsgruppen

Arme Familien in Machakos und Makueni leiden unter schwierigen Lebensbedingungen und haben hohe Schulden. Mit Solidaritätsgruppen und Ausbildung in Agrarökologie bringt das Bistum Machakos ihnen mit dem Fastenopferprojekt neue Perspektiven – und eine bessere Ernährung.

Schlechte Ernten und hohe Schul- und Gesundheitskosten

Im Hügelland von Machakos und im trockenen Makueni lebt die Mehrheit der Menschen von der Landwirtschaft. Unfruchtbarer Boden, immer längere Dürren, ungeeignete Agrartechniken sowie wegen der Erbteilung stetig schrumpfende Felder führen dazu, dass sich viele Familien kaum mehr selber ernähren können. Auch hohe Schulgebühren und Gesundheitskosten führen dazu, dass die Familien viele Schulden haben; ihre Lage erscheint aussichtslos.

Solidaritätsgruppen bringen Zuversicht

Das neue Projekt des Bistums Machakos unterstützt die Ärmsten, ungeachtet ihrer Konfession. Als erstes werden die Frauen und Männer ermuntert, sich in Solidaritätsgruppen zusammenzuschliessen, um gemeinsam für Notfälle zu sparen oder Gemeinschaftsarbeit auf den Feldern zu verrichten. Die Zinsen für die gegenseitigen Darlehen sind niedrig, deshalb zahlen die Mitglieder die Kredite zuverlässig zurück. Mit der Zeit können sie sich aus eigener Kraft aus der Schuldenfalle befreien. Deshalb geben diese Aktivitäten den Beteiligten Zuversicht, Vertrauen und wieder eine Perspektive. Das Solidaritätsgruppen wirken, zeigt die Evaluation des Ansatzes in Senegal, Madagaskar und Indien: Den undichten Eimer reparieren.

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Der Klimawandel in Kenya erschwert das bereits harte Leben von Bäuerinnen und Bauern zusätzlich. Solidaritäts- und Spargruppen schaffen Abhilfe – dank einem besseren Gemeinschaftsgefühl und Ausbildung in produktiveren, ökologischen Anbaumethoden.

Ich unterstütze das Engagement von Fastenopfer für Bäuerinnen und Bauern in Kenya

Jetzt spenden!

Naturnahe Anbaumethoden verbessern die Ernährung das ganze Jahr

Wenn die Solidaritätsgruppen funktionieren, werden ihre Mitglieder von lokalen Animatorinnen und Animatoren in den Prinzipien der Agrarökologie ausgebildet. Sie lernen nachhaltigen Bodenschutz und produktivere Anbaumethoden kennen. Sie erfahren, wie man Regenwasser speichert, mit Kompost die Bodenfruchtbarkeit erhöht und Bäume pflanzt. In ihren Küchen und Waldgärten (Food Forests) können sie künftig in jeder Jahreszeit etwas ernten und dank Verzicht auf Kunstdünger und Insektizide sparen sie Geld.

So können Sie unsere Arbeit in Kenya unterstützen:

Bäuerinnengruppe im Fastenopfer-Programm Desece in Kenya

Mit 50 Franken für wirksame Selbsthilfe

Sie unterstützen die Gründung von Spargruppen und fördern so die Solidarität zwischen Familien. Dank den Sparkassen können sich in Notlagen mit gegenseitigen Darlehen aushelfen, was weitere Not und Verschuldung verhindert. 

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Kenia NYAHURURU

Mit 80 Franken für Wasserspeicher und organischen Dünger

Sie ermöglichen eine sorgfältige Nutzung der natürlichen lokalen Ressourcen wie Wasser und Böden. Verbesserte Technologien und neu erworbenes Wissen sorgen für höhere Ernten. 

 
Kenia NYAHURURU

Mit 150 Franken für agrarökologische Anbaumethoden

Dazu gehören Schulungen und Wissenstransfer zu nachhaltiger Landwirtschaft. Der kombinierte Anbau von Bäumen als Schattenspender und weiteren Nahrungsmitteln, bedeutet künftig weniger Hunger für die beteiligten Familien.

 

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Die Themen Fleischkonsum und Klima polarisieren

05.04.2021

Die Ökumenische Kampagne «Klimagerechtigkeit – jetzt!» von führte zu überdurchschnittlich vielen Reaktionen, positiven und negativen.

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28.06.2021

Unser Video zum Sparofen-Projekt in Kenya zeigt, wie ein erfolgreiches Projekt weniger Umweltverschmutzung und mehr Lebensqualität bringt.

Nepal

Perspektiven 02/21: Dem Virus ausgeliefert

12.05.2021

Menschen, deren Überleben schon vor Corona bedroht war, sind täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Das neue Perspektiven erzählt ihre Geschichten…

Sonja Lüthi

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