Mitbestimmung von Frauen bei grossen Minenprojekten

WoMin hat die Auswirkungen des Rohstoffabbaus auf das Leben der Frauen im Fokus. Das Netzwerk unterstützt Frauen im Kampf gegen grosse Minenprojekte und versucht mit alternativen, nachhaltigen Modellen den Bedürfnissen der Frauen gerecht zu werden.

WoMin (Women and Mining) ist ein Netzwerk, mit dem Ziel, die oft katastrophalen Auswirkungen des Rohstoffabbaus auf Frauen in Afrika sichtbar zu machen. Zunehmend werden in ressourcenreichen afrikanischen Ländern Rohstoffe abgebaut. Infrastrukturprojekte wie Strassen und Kraftwerke begleiten diesen Prozess. Oft werden dabei die Lebensgrundlagen der Menschen zerstört, die Umwelt geschädigt.

 

Die Kosten werden den lokalen Gemeinschaften und insbesondere den Frauen auferlegt, während die Profite in Konzernzentralen abfliessen. Ohne Landrechte, ausgeschlossen von Verhandlungen, kaum berücksichtigt in ihren Anliegen von Regierungen, Rohstoffunternehmen oder ihren eigenen Gemeinden sind Frauen aber besonders von den Folgen des Rohstoffabbaus betroffen. Der Verlust von natürlichen Ressourcen wie Land und Wasser hat negative Auswirkungen auf die Existenzgrundlagen und die Gesundheit der Menschen.

 

 

Mit Innovation zu nachhaltigen Alternativen

 

Das Projekt von WoMin fokussiert auf zwei Länder, in welchen Frauen sich gegen Megaprojekte wehren. In Südafrika wehren sich die Menschen gegen eine Kohlemine, die ihnen Land raubt und Wasser zu verunreinigen droht. In Madagaskar sind indigene Bäuerinnen und Bauern von einer Titanmine bedroht. Betroffene Frauen wollen mitreden und setzen sich dafür ein, dass ihre Stimme Gehör findet. Das vorliegende Projekt von WoMin stärkt die Frauen, hilft ihnen sich zu informieren und organisieren, und ihre Partizipation einzufordern. Mit ihren innovativen Ansätzen sucht WoMin aber auch nach alternativen, nachhaltigen Modellen zum Rohstoffabbau. Modelle, die den Bedürfnissen von Frauen gerecht werden, und nicht den Profit der multinationalen Unternehmen im Zentrum haben.  

Unterstützen Sie die Menschen, deren Rechte vom Rohstoffabbau bedroht sind

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