Mit besseren Bedingungen zu kultureller Dynamik

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Die Mayavölker Guatemalas sollen ihre kulturelle und religiöse Identität leben und bewahren dürfen und erfahren in Workshops ihre Rechte.

Ak’Kutan, Centro Bartolomé de las Casas ist ein dominikanisches Institut, das 1992 in Cobán, Alta Verapaz, gegründet wurde. Es unterstützt die indigenen Mayavölker Guatemalas dabei, ihre kulturelle und religiöse Identität zu leben und zu bewahren. Auch bei der Planung ihrer Zukunft als autonome Gemeinschaften mit eigenen Kulturen, Sprachen und religiösen Ausdrucksformen werden die Gruppen unterstützt.

 

Ak’Kutan begleitet die indigenen Gemeinschaften beim Aufbau einer gerechteren Gesellschaft und in ihrem Bestreben, den christlichen Glauben und das Weltbild der Maya in einer katholischen Kirche zu leben, die ihre Sprache und Kultur berücksichtigt. Die Organisation geht von den Stärken der Menschen aus und folgt der Methode „Sehen, Beurteilen, Handeln“.

 

Das Projekt nimmt Bezug auf Dokumente der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz Celam, die Soziallehre der katholischen Kirche sowie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und die Erklärung über die Rechte der Indigenen Völker, die auch das Recht auf Grund und Boden beinhaltet. Im Land selber stützt sich das Projekt auf nationale Friedensabkommen mit Vereinbarungen über die Identität und Rechte der indigenen Bevölkerung.

 

Zur direkten Zielbevölkerung gehören 1 600 Männer und 1 450 Frauen, die mehrheitlich Indigene sind, auf dem Land leben und wenig Zugang zu Bildung haben. Im Verlauf des Projekts werden auch verstärkt Jugendliche eingebunden. Das Projekt hat zum Ziel, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, die Familien und Gemeinschaften zu stärken und sinnvolle Verhaltensänderungen zu ermöglichen.

 

Hauptaktivitäten sind die Vermittlung von Kenntnissen über Sozialmodelle wie das buen vivir und Indigene Völker. Dabei wird die Bevölkerung in Workshops über ihre individuellen und kollektiven Rechte informiert und sensibilisiert. Weiter werden Informationen und Materialien für Schulungen vorbereitet und Radiosendungen zu Frauenrechten und kultureller Identität gesendet.

 

Das vorliegende Projekt verändert die Lebensbedingungen in den Projektregionen über einen ganzheitlichen Ansatz. Dieses betrachtet Kultur, Religion, Geschichte und die aktuelle Lebensrealität gemeinsam und verändert damit die Selbstwahrnehmung sowie soziale Partizipation der indigenen Bevölkerung.

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