Masi-Manimba sichert solidarisch die Ernährung

Die Menschen in der Gegend um Masi-Manimba leiden unter grossem Nahrungsmangel. Besseres Saatgut und Schulungen in Kleintier- und Fischzucht sollen Abhilfe bringen.

Unsere Partnerorganisation, das Centre pour la Promotion Agricole de la Lukula (Cepal), arbeitet in der Umgebung von Masi-Manimba in der Provinz Kwilu. Sie besteht aus verschiedenen Frauen- und Bauerngruppen, die sich zusammengeschlossen haben. Gemeinsam verbessern sie selbständig ihre Lebenssituation.

 

Die landwirtschaftliche Produktivität in der Region ist schlecht, die Ernährung der Familien ist einseitig und es gibt wenig Kleinvieh und Saatgut. Viele Verkehrswege sind noch immer in einem miserablen Zustand und die Abholzung nimmt zu.

 

Die Gesundheit der Menschen wird durch Malaria, verunreinigtes Trinkwasser und die Verbreitung von HIV/Aids stark beeinträchtigt.

 

Mehr Know-How über landwirtschaftliche Methoden

 

Cepal bildet die Mitglieder der Dorfgruppen so aus, dass sie durch eigene gemeinsame Aktionen ihre Lebensgrundlage verbessern können. Im Vordergrund der Aktivitäten stehen die Verbesserung des Saatgutes, die Aufwertung der Kleintier- und Fischzucht, die Anwendung angepasster und biologischer Landwirtschaftstechniken sowie der Aufbau von Reserven bei Saatgut und Nahrungsmitteln.

 

Solidaritätskassen unterstützen zudem die beteiligten Familien im Fall von Krankheit, bei sozialen Problemen oder bei der Einschulung der Kinder.

 

Cepal arbeitet inzwischen mit 160 Gruppen in 48 Dörfern. Diese sind allesamt in lokalen Netzwerken zusammengeschlossen. Das ermöglicht einerseits den Austausch zwischen den Dorforganisationen, andererseits aber auch die Verwirklichung grösserer gemeinsamer Aktionen auf Dorfebene.

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