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Lateinamerikanisches Netzwerk gibt bedrohten Gemeinden eine Stimme

Kirchen gegen zerstörerischen Rohstoffabbau

Iglesias y Minería ist ein junges Netzwerk von engagierten Kirchenleuten, die sich zusammen mit betroffenen Gemeinden gegen den zerstörerischen Bergbau in verschiedenen Ländern Lateinamerikas – unter anderem Kolumbien, Brasilien und Peru – wehren.

Minen bedrohen Lebensgrundlagen

In zahlreichen Ländern Lateinamerikas hat der Abbau von Rohstoffen negative Auswirkungen: Der Bergbau zerstört die Lebensgrundlagen von Indigenen, Bauern und Bäuerinnen. Sie verlieren fruchtbares Land und Wasserquellen, werden vertrieben und verarmen, während die Profite in die Unternehmen und an Regierungen fliessen. Menschenrechte wie das Recht auf Wasser oder auf gesunde Lebensbedingungen werden verletzt. Betroffene, die es wagen, sich für ihre Rechte einzusetzen, werden nicht selten eingeschüchtert, Repressalien ausgesetzt oder gar mit dem Tod bedroht.

Der betroffenen Bevölkerung national und international eine Stimme geben

Das Projekt vernetzt Kirchenorganisationen in Lateinamerika, die sich gegen die oft zerstörerischen Auswirkungen des Rohstoffabbaus einsetzen. Dies gibt den Betroffenen Sicherheit und Kraft. Auch trägt der Austausch von Wissen und Erfahrungen dazu bei, dass Frauen und Männer sich erfolgreicher für ihre Umwelt und Gemeinde wehren können. Erstes Ziel der Arbeit ist die Vernetzung der Vertreter und Vertreterinnen der Kirchen vor Ort. Doch ebenso wichtig ist es, Einfluss auf die institutionelle Kirche zu nehmen: Die Rolle der katholischen Kirche ist es, bezüglich des destruktiven Rohstoffabbaus, an der Seite der Armen zu sein. Das Netzwerk ermöglicht den lokalen Aktivistinnen und Aktivisten zudem, ihre Erfahrungen aus verschiedenen Ländern auszutauschen und voneinander zu lernen.

Bei einem Treffen mit Iglesias y Mineria, einer Partnerorganisation von Fastenopfer in Kolumbien, erklärt ein Mitarbeiter, wo in Lateinamerika es überall Konflikte rund um Minen gibt. (Bild: Doro Winkler/ Fastenopfer)

Der Rohstoffabbau zerstört Lebensgrundlagen. Dank Vernetzungen von Kirchenorganisationen kann seinen negativen Auswirkungen entgegengewirkt werden. 

Ich unterstütze das Engagement von Fastenopfer für den gemeinsamen Austausch in Lateinamerika

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Bisherige Resultate und Ausblick

Iglesias y Minería leistet seit 2013 eine wichtige und sichtbare Arbeit innerhalb der katholischen Kirche. So ermöglichte das Netzwerk bereits mehrere Treffen von Opfern des Bergbaus mit Vertretern des Vatikans in Rom. Damit brachten sie das Thema Rohstoffabbau und die damit verbundenen Umweltzerstörungen und Verletzungen ihrer Rechte in die innerkirchliche Diskussion ein.

Inzwischen hat das Netzwerk mehr als 20 Mitgliedorganisationen aus verschiedenen lateinamerikanischen Ländern, Nordamerika und Europa – darunter Fastenopfer. Bisher war es nur lose organisiert. Deshalb wird der nächste Schritt sein, gemeinsam eine Strategie zu entwickeln und die Organisation zu stärken.

So können Sie unsere Arbeit mit Menschen, deren Rechte verletzt werden, unterstützen:

Kolumbien ALLGEMEIN

Mit 50 Franken für Wissensaustausch

Sie unterstützen den Austausch von Wissen und Erfahrung. Dadurch werden Betroffene gestärkt und können sich besser für ihre Umwelt und ihre Gemeinde einsetzen.

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Kolumbien ALLGEMEIN

Mit 80 Franken für gute Vernetzung

Sie erlauben Aktivistinnen und Aktivisten, Erfahrungen auszutauschen und daran zu wachsen. Durch die Vernetzung der Kirchen vor Ort können sie Einfluss auf die Kirche weltweit nehmen. 

International IPR 2019

Mit 150 Franken für eine starke Organisation

Sie fördern die weitere Entwicklung von Iglesias y Mineria. Die Organisation wird organisatorisch gestärkt, kann ihr Netzwerk weiter ausbauen und erfolgreicher gegen Rechtsverletzungen im Rohstoffabbau vorgehen. 

 

Wählen Sie hier die Summe, die Sie spenden möchten.

Unterstützen Sie die Menschen, deren Rechte durch Rohstoffabbau verletzt werden.

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