Kajiado findet Lösungen für Ernährungssicherheit

Die Arbeit unserer Partnerorganisation kommt halbnomadischen Viehhalterinnen und Viehaltern der Region Kajiado in Kenia zugute. Trockenheit, schrumpfende Weideflächen, Bevölkerungswachstum und damit verbundene Spannungen setzen diesen immer mehr zu. Unsere Partnerorganisation begleitet sie dabei, gemeinsame Lösungen zu finden.

Kajiado County, eine semi-aride Region Kenias, war früher fast ausschliesslich von Maasai bewohnt. Für die traditionsbewussten Maasai sind grosse Rinderherden von fundamentaler Bedeutung, da sie für Wohlstand und Einfluss stehen.

 

Aber Trockenheit, schrumpfende Weideflächen und Bevölkerungswachstum lassen es immer weniger zu, grosse Rinderherden zu halten. Viele steigen daher auf Ziegenzucht oder Ackerbau um.

 

Ursprünglich war das ganze Land Gemeinschaftsbesitz, später aber in Farmgruppen aufgeteilt. Dies führte zu enormen Problemen, Spannungen und Konflikten in und zwischen den Gemeinschaften. Die vielen Zuzügler anderer ethnischer Gruppen verstärken den Druck auf die Ressourcen, da einige von ihnen versuchen, Weideland verarmter Maasai für Bauland oder Kamelzucht aufzukaufen.

 

Konflikte friedlich beilegen und Ressourcen nachhaltiger nutzen

 

Fastenopfer unterstützt seit einigen Jahren die Organisation Dupoto-e-Maa dabei, Farmgruppen in der Konfliktbearbeitung zu stärken und gemeinsame Lösungen zu finden.

 

Schulungen, Foren und Vermittlungsinitiativen unterstützen die Farmgruppen, Friedenskomitees und Entscheidungsträger, Konflikte friedlich beizulegen und Ressourcen nachhaltiger zu nutzen.

 

Dupoto stärkt zudem gezielt die Stellung der Frauen: Sie lernen, durch den Aufbau von ökologischen Küchengärten alternative Einkommensmöglichkeiten zu erschliessen und die Ernährung der Familie zu sichern.

 

Um dem rasanten Zerfall der Gemeinschaften und alter Werte wie Solidarität entgegenzuwirken, arbeitet Dupoto ausschliesslich mit Gruppen zusammen. Deren Mitglieder erhalten nicht nur Schulungen im Aufbau ökologischer Küchengärten, sondern führen auch gemeinsame Aktivitäten durch. Dies hilft, Produktionskosten tief zu halten und unterstützt die Wissensvermittlung.

 

Dupoto e-maa führt zudem die Aktivitäten der vorhergehenden Phasen konsequent weiter. Insgesamt profitieren 555 Menschen in Torosei, Shompole, Oldionyo-Nyokie und Ewuaso von dem Projekt, darunter 323 Frauen.

 

Die Organisation Dupoto-e-Maa wurde 1993 gegründet und ist eine Entwicklungsorganisation für halbnomadische Viehhalter der Region Kajiado im Süden des Rift Valleys.

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