Indigene setzen sich für ihre Lebensgrundlagen ein

Indigene in den brasilianischen Bundesstaaten Goiás und Tocantins leben vorwiegend von der Jagd, der Fischerei, dem Sammeln von Pflanzen und Früchten sowie von der Landwirtschaft (Selbstversorgung). So ist ihr Überleben eng mit dem Schutz des Waldes und der Flüsse verbunden.

Diese Lebensgrundlagen sind bedroht, insbesondere durch die Ausbreitung von Zuckerrohrplantagen mit exzessiver Anwendung von Pestiziden, durch Abholzung und Infrastrukturprojekte, zum Beispiel grosse Wasserkraftwerke, deren soziale und ökologische Auswirkungen nur ungenügend abgeklärt sind.

Auf nationaler Ebene garantiert die Verfassung die Rechte der indigenen Völker: das Recht auf Land, auf die eigene Kultur und Muttersprache. Diese Rechtsprechung, besonders zur Landnutzung, droht durch den Druck von Grossgrundbesitzern sowie Minen- und Holzfirmen aufgeweicht zu werden.

Recht einsetzten und Überleben sichern

Das regionale Team des CIMI (Conselho Indigenista Missionário) besucht die indigenen Gemeinden von Goiás und Tocantins regelmässig. In Workshops erhalten die indigenen Frauen, Männer und Jugendlichen Informationen über ihre Rechte und lernen, wie sie sich möglichst wirkungsvoll für diese einsetzen können. Auch begleitet das CIMI-Team Vertreter/innen indigener Gemeinden, wenn diese bei staatlichen Stellen vorsprechen, um ihre Rechte einzuklagen und so ihr soziales, wirtschaftliches und kulturelles Überleben zu sichern.

Unterstützen Sie die Menschen in Brasilien

Unterlagen für Pfarreien zur Unterstützung von Projekten in Brasilien

Hier

Weitere Projekte in Brasilien

Einsatz für ein nachhaltiges Energiemodell in Brasilien

In Ausbildungen erhaltet die Bevölkerung in Brasilien Zugang zu Informationen über ihre Rechte und lernen, wie sie diese verteidigen können.

Mehr

Land, Rechte und Würde für die Menschen in Tocantins

Kleinbäuer/innen in Brasilien werden beim Kampf um ihre Rechte unterstützt.

Mehr