Indien – Projektbeispiel 2

Unabhängig dank Getreidesparkassen

In 90 Dörfern werden Sparkassen für Getreide, Reis und Geld aufgebaut, um die Abhängigkeit zu reduzieren.

Das Indian Forest Act Gesetz bestimmt, dass die Wälder der Regierung gehören und geschützt werden müssen. In H.D. Kote und Bandipur werden die indigenen Adivasi seit mehr als 30 Jahren aus ihren angestammten Wäldern vertrieben.

Auf diese Weise sind die Adivasi ihrer Lebensgrundlage Wald beraubt und haben keine ausreichenden Möglichkeiten, Landwirtschaft zu betreiben. Die meisten Adivasi fristen ein Leben in Armut und sind für ihr Überleben auf die Tagelohnarbeit und die Aufnahme von Krediten bei Grossgrundbesitzern und -besitzerinnen angewiesen. Diese nutzen ihre Abhängigkeit und fehlende Bildung aus, um sie auszubeuten und in Schuldknechtschaft gefangen zu halten.

Unsere Partnerorganisation arbeitet in 90 Dörfern mit den Adivasi zusammen. Mit den Dorfgemeinschaften und dem Aufbau von eigenen gemeinschaftlichen Sparkassen für Getreide, Reis und Geld, reduzieren sie ihre Abhängigkeit. Sie lernen, ihre Lebensumstände aus eigener Kraft zu verbessern.

 

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