Frauen und Männer gemeinsam für eine bessere Ernährung

Weltweit spielen Frauen eine nicht zu unterschätzende Rolle in der Nahrungsmittelproduktion. Trotzdem erleben viele von ihnen tagtäglich, dass ihnen der Zugang zu Land, Wasser, Produktionsmittel oder Krediten verwehrt bleibt. Auf den Philippinen soll sich dies verbessern.

Diese Benachteiligung aufgrund des Geschlechts ist einer der Gründe für Armut und Nahrungsknappheit – auch auf den Philippinen. Um die Ernährung zu sichern ist deshalb notwendig, dass soziale Bedingungen und Verhaltensmuster verändert und patriarchale Strukturen durchbrochen werden.

 

Das Landesprogramm Philippinen legt den Schwerpunkt auf die Ernährungssouveränität, die für Frauen und Männer gleichermassen gewährleistet sein muss. Dafür ist es wichtig, dass die Partner entsprechend begleitet und ausgebildet werden. Das Institute for Women’s Studies (IWS) ist aufgrund seiner langjährigen Erfahrung der optimale Partner für diese Aufgabe.

 

Zusammen mit den Partnerorganisationen wird das Institut auf drei verschiedenen Ebenen zum Thema Geschlechtergerechtigkeit und Ernährungssouveränität arbeiten. Im Rahmen eines dreitägigen Trainings wird das Bewusstsein für Fragen der Gleichberechtigung geweckt.

 

Bei allen Partnerorganisationen wird eine Evaluation durchgeführt, um zu sehen, wie Männer und Frauen zusammenarbeiten. Zunächst werden ihre schriftlichen Dokumente konsultiert. Anschliessend erfolgen Feldbesuche bei allen Organisationen. Aufgrund der Auswertung erhalten die Partner Rückmeldungen. Die Partner verfassen als Reaktion darauf Planungen, welche das Verhältnis zwischen Männern und Frauen verstärkt berücksichtigen.

 

Das IWS begleitet die Organisationen bei der Umsetzung ihrer Pläne. Ausserdem werden in drei Regionen (Luzon, Visayas und Mindanao) Workshops für die lokalen Partnerorganisationen zum Thema durchgeführt.

 

Die Diskriminierung von Frauen hinsichtlich des Zugangs zu Nahrungsproduktion werden ebenso diskutiert wie Lösungen für bestehende Ernährungsprobleme gesucht. Dabei werden immer die Erfahrungen der Teilnehmenden mit einbezogen. Ziel des Projekts ist, dass nach drei Jahren die Zusammenarbeit zwischen Männern und Frauen sich deutlich verbessert hat und Rechte und Pflichten gerechter verteilt sind.

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