Förderung und Schutz der Menschenrechte

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Die Kultur des Stillschweigens brechen: Unter der Bewegung «Never Again» organisieren sich Menschenrechtsaktivisten und –aktivistinnen aus allen Landesteilen der Philippinen.

Die Organisation TFDP (Task Force Detainees of the Philippines) wurde 1974 auf dem Höhepunkt der Periode des Kriegsrechtes gegründet. Seither gehört die Organisation zu den führenden Menschenrechtsorganisationen auf den Philippinen.

 

Eines ihrer wichtigsten Ziele ist es, dass Menschenrechtsvergehen verfolgt und bestraft werden und so die Kultur des Stillschweigens und der Straflosigkeit durchbrochen wird. Deshalb dokumentiert sie Verletzungen von Menschenrechten systematisch und versucht sie strafrechtlich zu verfolgen. Dafür knüpft sie Kontakte zu Anwälten und Anwältinnen, welche die Fälle vor Gericht vertreten.

 

Eng damit verbunden ist das Engagement für politische Gefangene. Dieses beginnt mit kleinen Unterstützungen im Gefängnis, indem den Gefangenen zum Beispiel Nahrungsmittel gebracht werden, hat aber letztlich ihre Freilassung sowie die generelle Entkriminalisierung von Menschenrechtsaktivitäten zum Ziel.

 

TFDP vereint unter der Bewegung «Never Again» Menschenrechtsaktivisten und –aktivistinnen aus allen Landesteilen der Philippinen. Gemeinsam fordern sie die Wahrung der Menschenrechte und erinnern daran, dass sich die Geschichte, in der das Kriegsrecht vor aller Gerechtigkeit regierte, nicht wiederholen darf.

 

Ein weiteres wichtiges Standbein von TFDP ist Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit. Die Organisation bietet Kurse zu Menschenrechten und Rechten Indigener Völker für Studierende, Medienschaffende und Mitarbeitende von zivilgesellschaftlichen Organisationen an. Gleichzeitig wird auch eine neue Generation von Menschenrechtsaktivisten und –aktivistinnen ausgebildet, die sich in Zukunft für die Rechte von Menschen einsetzen werden.

 

Der Schutz der Menschenrechte hat in den Philippinen in den letzten Monaten eine besondere Dringlichkeit und Aktualität erlangt. Der neue Präsident Rodrigo Duterte führt den Kampf gegen Kriminalität und Drogenhandel jenseits von Menschenrechten und juristischen Standards.

 

Weiterhin aktuell bleiben auch Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit Minentätigkeiten. Immer wieder müssen Menschen Grossprojekten Platz machen und verlieren ihr Land und ihre Lebensgrundlage. Grundlegende Menschenrechte, wie zum Beispiel das Recht auf Nahrung, sowie die Rechte Indigener Völker werden regelmässig verletzt.

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