Ein friedliches Zusammen und gesunde Nahrung ermöglichen

Gleichberechtigung, nachhaltige Landwirtschaft und Teilhabe am Friedensprozess nach dem jahrelangen Krieg. Es gibt viel zu tun im Projekt in Kolumbien.

Das Secretariado Diocesano de Pastoral Social der Diözese Garzón ist eine im Jahr 1970 gegründete Organisation der katholischen Kirche Ihre Arbeit fördert langfristig eine ganzheitliche, solidarischen und nachhaltigen Entwicklung.

 

Unterstützt und gestärkt werden Dorfgemeinschaften in ländlichen Gebieten durch Programme für Aussaat, Anwendung traditioneller Methoden in Landwirtschaft und Viehzucht und die Vermarktung ihrer Produkte.

 

Das Projekt basiert auf der Erklärung der Menschenrechte, der kolumbianischen Verfassung sowie der kirchlichen Soziallehre und der Enzykliken Laudato si’ mit der «Sorge für das gemeinsame Haus».

 

 Aktivitäten, die Generationen, Geschlechter und Gemeinschaften übergreifen

 

Allgemein verbessert das Projekt, die Ernährung der Zielbevölkerung und ihre Teilhabe an lokalen Prozessen. Durch eine nachhaltige Landwirtschaft, welche den Zugang zu gesunden Nahrungsmitteln ermöglicht. Ausserdem werden die Familieneinkommen erhöht durch Sparen und den Verkauf von Überschüssen.

 

Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird gestärkt, indem sie sich organisieren. Dabei wird auf einen Ausgleich zwischen den Geschlechtern geachtet, den verschiedenen Generationen und den verschiedenen indigenen Gemeinschaften. Indem alle gleichberechtigt in die Aktivitäten einbezogen werden, trägt das Projekt auch zu einer friedlichen Gesellschaft bei.

 

Die wichtigsten Aktivitäten sind: Ausbildungen in Fragen der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, Agrarökologie und entsprechende Techniken sowie partizipative Entwicklungsplanung auf Dorfebene.

 

Durch Feld- und Hausbesuche begleiteten die Mitarbeitenden des Projekts Prozesse auf Dorfebene und Spargruppen. Zudem gibt es Austausch in den Gemeinschaften wo sie Katastrophenrisiken identifizieren, Frühwarnsysteme aufbauen oder sich über die landwirtschaftliche Produktion unterhalten.

 

Durch vielfältige Begegnungen wird Raum für den Umgang mit Konflikten, Versöhnung und eine friedliche Koexistenz nach dem Bürgerkrieg geschaffen.

 

Das Projekt wird in den Departementen Huila und Cauca durchgeführt, in fünf Gemeinden, die der Gerichtsbarkeit der Diözese Garzón unterstellt sind. Die direkte Zielgruppe sind 182 Familien, vertreten durch 44 Männer und 138 Frauen.

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