Dorfgruppen sichern ihre Ernährung

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Gemeinschaftsfelder und robustes Saatgut und Setzlinge verhelfen im Kongo zu genügend reichhaltiger Nahrung. Mehr als 200 Dorfgruppen profitieren davon.

Hunger ist seit Jahren ein ständiger Begleiter der Menschen in Banda im Westen des Landes. Die Partnerorganisation von Fastenopfer ADRI unterstützt christliche Basisgemeinden, Frauengruppen und Dorforganisationen dabei, sich unabhängig und selbständig zu ernähren.

 

ADRI wurde infolge einer grossen Hungersnot in der Region ins Leben gerufen. Bauern und Bäuerinnen waren damals gezwungen, bis zu 150 Kilometer zu Fuss zurückzulegen, um Manioksetzlinge aufzutreiben. ADRI ist es 2002 gelungen, neue widerstandsfähige Setzlinge von einem nationalen Agrarforschungsinstitut zu bekommen und diese den Dorfgruppen zur Verfügung zu stellen.

 

Die Arbeitsschwerpunkte von ADRI liegen in der Verbesserung der Produktion und der organisatorischen Unterstützung der Bevölkerung. In diesem Zusammenhang werden diverse Workshops durchgeführt und Animatorinnen und Animatoren ausgebildet.

 

ADRI betreut mittlerweile mehr als 200 Dorfgruppen. Gemeinschaftsfelder und verbessertes Saatgut garantieren den beteiligten Familien Zugang zu genügend reichhaltiger Nahrung. Auf den Gemeinschaftsfeldern wird das optimierte Saatgut angebaut, um für Nahrungsvorräte wie Maniok, Mais oder Bohnen zu sorgen. Die Überschüsse werden auf den lokalen Märkten verkauft und der Erlös in gemeinsamen Solidaritätskassen angelegt. Daraus können die Mitglieder Notkredite für Medikamente, Schulgebühren und andere lebenswichtige Dinge aufnehmen. Die Rückzahlung dieser Kredite erfolgt durch zusätzliche Arbeit auf dem Gemeinschaftsfeld oder nach der nächsten Ernte.

 

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