Dem «Rohstofffluch» begegnen

Die Stimmen der Menschen im Minengürtel hörbarer machen

Kongo ALLGEMEIN Afrewatch

Das Land gestohlen, das Wasser verschmutzt und damit die Lebensgrundlage weg: Für die Menschen im Kongo ist der Rohstoffabbau meist mehr Fluch als Segen.

Kolwezi und Lubumbashi: In diesen beiden Gemeinden im südöstlichen Teil der demokratischen Republik Kongo bauen Firmen Kupfer und Kobalt ab. Auch Schweizer Firmen sind daran beteiligt. Doch die lokale Bevölkerung kann kaum am Gewinn teilhaben, den der Rohstoffabbau generiert – im Gegenteil: Die Menschen leiden unter Umsiedlung oder Vertreibung, Landverlust und Wasserverschmutzung. Dies haben unter anderem die drei Studien von Fastenopfer und Brot für alle zu den Tätigkeiten von Glencore Tochterfirmen in Kolwezi gezeigt. 

 

Zusammen mit unserem lokalen Partner setzt sich Fastenopfer für einen gerechten und nachhaltigen Rohstoffabbau ein. Ziel ist es einerseits, den Staat wie auch die Unternehmen für die Problematik zu sensibilisieren und zu verantwortlichem Handeln zu Gunsten der Bevölkerung zu bewegen. 

 

Auf der anderen Seite sollen die konkret betroffenen Gemeinden und Menschen gestärkt werden, die unter den Folgen des Rohstoffabbaus leiden. Die Zivilbevölkerung wird zu Gesetzen und Pflichten des Staates und der Unternehmen geschult, zu Menschenrechten, Umweltschutz und Minengesetzen. Und es werden Daten gesammelt, über Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden. Damit kann das Ausmass der Problematik sichtbar gemacht werden und Unternehmen in die Verantwortung genommen werden.

Unterstützden Sie die Menschen, deren Rechte vom Rohstoffabbau bedroht sind

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