Rohstoffe und Menschenrechte

Der Rohstoffabbau ist der Motor des herrschenden Wirtschaftsmodells: So wird Kohle für die Energieproduktion, Gold für Schmuck und Mobiltelefone oder Kupfer für unsere Automobile abgebaut. Immer schneller schreitet die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen voran, die die Erde in Jahrmillionen produziert hat – und mit ihr auch die Ausbeutung der lokalen Bevölkerung.

 

Rohstoffabbau und der Schutz der Menschenrechte stehen aber zunehmend in einem Spannungsverhältnis. Denn oft verlieren die Menschen wegen dem Abbau von Gold, Kupfer oder Kohle ihren Lebensraum und ihre Lebensgrundlagen. Wie in Burkina Faso, wo wegen drei Goldminen bisher rund 14 000 Menschen umgesiedelt wurden. Durch die Umsiedlung verlieren sie ihr fruchtbares Land,  auf dem sie Landwirtschaft betrieben haben.

 

Oft werden die betroffenen Männer und Frauen nicht  angemessen in Entscheide einbezogen, die ihr Leben grundlegend verändern. Sie tragen aber die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Kosten – gerade Frauen, die durch ihre Verantwortung für Familie und Haushalt von den natürlichen Ressourcen wie Wasser, Wald oder Land besonders abhängig sind. 

 

Konzerne und Staaten in die Pflicht nehmen

 

Fastenopfer setzt sich für ein nachhaltiges Wirtschaftsmodell ein und will die Stimme von Menschen und Organisationen hörbar machen, die vor Ort gegen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen und die oft skrupellose Politik der Rohstoffunternehmen einstehen.

 

Zusammen mit unseren Partnerorganisationen unterstützen wir Frauen und Männer darin, ihre Rechte einzufordern. Die Konzerne wie die Staaten müssen verpflichtet werden, Verantwortung zu übernehmen für Menschenrechte und Umwelt. In der Schweiz und auf internationalem Parkett unterstützt Fastenopfer Menschen und Initiativen, die nachhaltige Lösungen entwickeln.

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