Fastenopfer heisst ab 01.01.2022:
Fastenaktion  
Gemeinsam Hunger beenden
Der Name ändert, unsere Werte bleiben. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
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  • Saatgut gehört in Bauernhände

    Stärkung der indigenen Kultur in Guatemala

    Die indigene Bevölkerung in Guatemala wird diskriminiert. Sie leidet Hunger und Armut. Fastenopfer erreicht bis 2022 eine halbe Million Menschen und ermöglichen ihnen ein besseres Leben.
  • Saatgut gehört in Bauernhände

    Stärkung der indigenen Kultur in Guatemala

    Die indigene Bevölkerung in Guatemala wird diskriminiert. Sie leidet Hunger und Armut. Fastenopfer erreicht bis 2022 eine halbe Million Menschen und ermöglichen ihnen ein besseres Leben.
  • Saatgut gehört in Bauernhände

    Stärkung der indigenen Kultur in Guatemala

    Die indigene Bevölkerung in Guatemala wird diskriminiert. Sie leidet Hunger und Armut. Fastenopfer erreicht bis 2022 eine halbe Million Menschen und ermöglichen ihnen ein besseres Leben.

Die Armut ist riesig

95 Prozent der Bevölkerung in unseren Projektgebieten lebt in Armut oder extremer Armut, schätzungsweise 3 Millionen Menschen hungern. Meist sind es indigene Kleinbauernfamilien. Sie haben zu wenig Land. Sie werden von Grossprojekten verdrängt und ihre Ernte ist stark vom Klimawandel betroffen. Fastenopfer arbeitet in Guatemala mit 12 Partnerorganisationen zusammen. Wir stärken das bäuerliche Wirtschaften mit agröokologischen Ansätzen und fördern die traditionelle indigene Kultur.

Hilfe zur Selbsthilfe mit Landwirtschaft, Spargruppen und Umweltschutz

In der konkreten Projektarbeit fördern wir in Guatemala die Agroökologie und die Stärkung der Maya-Identität. Kleinbauernfamilien lernen von landwirtschaftlichen Beratern und Beraterinnen agrarökologische Methoden wie ökologisches Düngen, wechselnde Fruchtfolge oder den Anbau von Terrassen. Frauen organisieren sich in Spargruppen. Mit dem gemeinsamen Kapital investieren sie in neue Produkte oder sie helfen sich gegenseitig, wenn ein Kind Medikamente benötigt. Wir fördern auch den Umweltschutz zum Beispiel durch Kampagnen zum Schutz von Quellen oder zum Wasserverbrauch.

Indigene Identität stärken

Mit neu erworbenem Selbstbewusstsein beleben die Indigenen ihre traditionellen Anbaumethoden und ergänzen sie mit neuen agrarökologischen Ansätzen.

Spenden

Neben der konkreten Hilfe braucht es auch politisches Engagment

Für die lokale Bevölkerung gibt es schlichtweg zu wenig Land. Der grösste Teil der Plantagen gehören ein reichen Grossgrundbesitzern, welche Bananen, Palmöl oder Zucker für den Export anbauen. Auch die Privatisierung des einheimischen Saatguts und die Zerstörung der Natur für Minen oder Staudämme führt zu sozialem Widerstand und Protest. Indigene Organisationen forden ihre Gesetze ein. Doch sie sind massiver Polizeigewalt ausgesetzt und werden kiminalisiert. Darum setzten wir uns für die politischen Rechte der indigenen Völker ein. 

Unsere Ziele im Landesprogramm Guatemala 2020

  • 1100 Familien arbeiten neu mit agrarökologischen Methoden, die ihre Böden verbessern und ihre Produktion erhöhen.
  • 70 Gemeinschaften werden konkret darin unterstützt, ihr Recht auf Selbstbestimmung, Land, und Wasser bei den Behörden einzufordern
  • 300 weibliche und 400 männliche Führungspersönlichkeiten setzen sich aktiv für die ihrer Gemeinschaften ein
Bis 2022 will Fastenopfer in seinen Projekten direkt mit 32’000 Frauen und 33’000 Männer arbeiten, indirekt sollen rund 500’000 Menschen erreicht werden.

So können Sie unsere Arbeit in Guatemala unterstützen!

Eine Kleinbäuerin im Projekt AMMID in Guatamala zeigt ihre Ernte. Foto von Tina Goethe
Mit 50 Franken für eine sichere Ernährung. 

Sie unterstützen Bauern und Bäuerinnen, die trockenresistentes Saatgut entwickeln

 
"Ich bin Xinka". Bild: Calas
Mit 80 Franken für mehr Gerechtigkeit

Sie helfen Kleinbauernfamilien dabei, sich zu vernetzen, um sich für ihre Rechte einzusetzen

 
Saatgutmessen, Saatguttauschq
Mit 150 Franken für gerechte Saatgut-Gesetze 

Sie unterstützen Bauernorganisationen, die sich gegen ungerechte Saatgutgesetze wehren

 

Wählen Sie hier die Summe, die Sie spenden möchten.

Aktuelle Kampagne:

Saatgut geht uns alle an

Fastenopfer setzt sich dafür ein, dass Bauern und Bäuerinnen ihr traditionelles Saatgut nicht verlieren, insbesondere auch in Guatemala. Das vielfältigen, bäuerlichen Saatgut ist ein Garant für Ernährungssicherheit und biologische Vielfalt. Es muss anerkannt und langfristig gestärkt werden.

Konzerne wie Syngenta oder BayerMonsanto erhalten exklusive Rechte für ihr Saatgut. Sie wollen bestimmen, wer Saatgut nutzen kann und wer nicht. Meist handeltes sich um Hightech-Saatgut, das auf chemischen Dünger und giftige Pestizide angewiesen ist und die Umwelt zerstört. Dagegen wehren wir uns. Zusammen mit unserern Partnerorganisationen in Guatemala. 

Saatgut im Widerstand: Schauen Sie den Film

Lesen Sie mehr zu unseren Projekten

Für eine gerechtere Welt und die Überwindung von Hunger und Armut

Eine ausgewogene Ernährung und mehr Anerkennung

Mehr Anerkennung für die traditionelle Kulturen sowie die Einführung agrarökologischer Methoden verbessern die Lebensbedingungen der Chepang in Nepal.

Mehr
Senegal: Bamtaare

Mit lokalen Mitteln dem Klimawandel trotzen

Klimawandel und Bevölkerungsdruck schaffen zunehmend Probleme im Senegal. Solidaritätsgruppen und Gemeinschaftsfelder tragen dazu bei, die Knappheitsperioden verkürzen.

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Fischereigemeinschaften helfen sich selbst

Dank Solidaritätsgruppen, Ausbildung und Aufforstung können die vom Klimawandel betroffenen Fischereidörfer in Senegal ihre Ernährung und ihr Einkommen weiterhin sichern.

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Mitbestimmung von Frauen bei Minenprojekten

Frauen in Afrika lernen, ihre Rechte wahrzunehmen und sich zu wehren gegen den umweltschädlichen Rohstoffabbau.

Mehr

Aufforstung schützt vor Hurrikans und Dürren

Unterstützt durch Ausbildungen kann die Bevölkerung in den Bergen Haitis ihre Wälder aufforsten und die Felder so bepflanzen, dass ihre Ernährung gesichert ist.

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Mit Agrarökologie gegen Überschwemmungen

Ausbildungen ermöglichen es der Bevölkerung in Haiti, selbst Verantwortung zu übernehmen für eine gesicherte Ernährunge, die Wiederaufforstung und die Entwicklung ihrer Region.

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Ausbildung in Agrarökologie sichert das Leben

Ausbildungen in Agrarökologie ermöglichen Jung und Alt in Kenya, ihre Lebensgrundlagen - und somit ihre Ernährung - eigenständig zu sichern.

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Adivasi wehren sich gegen Staudämme

Die indische Diözese in Jashpur arbeitet mit Advasi-Gemeinschaften, damit diese ihre Rechte - zum Beispiel auf eigenes Land - kennen und zu verteidigen wissen.

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Der Regenwald als Ernährungsgrundlage

Der Schutz des Regenwalds in Laos bringt der Bevölkerung eine gesicherte Ernährung schafft einen Ausweg aus Armut und Unterernährung.

Mehr

Die indigene Bevölkerung informieren und stärken

Im Umfeld der Gold- und Kupfermine Tampakan im Süden der Philippinen wird die indigene Bevölkerung unterstützt mit Rechtsberatung und Aktivitäten zur Verbesserung ihrer Ernährung.

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Mit seiner Ausbildung setzt sich Qajb’al Q’ij dafür ein, dass junge Männer und Frauen Selbstvertrauen gewinnen. Foto: Fastenopfer/Patricio Frei

Indigene Jugendliche übernehmen Verantwortung

Durch die Förderung von jungen Indigenen in Guatemala sieht die Zukunft ihrer Dörfer besser aus. Denn sie sind fähig, sich für die Anliegen und Traditionen der Bevölkerung einzusetzen.

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Bäuerinnen im südlichen Afrika vernetzen sich

RWA vernetzt Frauen aus dem südlichen Afrika, damit ihre Anliegen besser gehört werden – im Interesse einer zukunftsfähigen Landwirtschaft.

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Mehr Gerechtigkeit im Bergbau in Afrika

Dank der Zusammenarbeit mit Anwältinnen und Anwälten kann auch die ärmere Bevölkerung in Südafrika ihre Rechte gegenüber Landbesitzern und Minen wahrnehmen.

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Kirchen gegen zerstörerischen Rohstoffabbau

Iglesias y Minería ist ein Netzwerk von engagierten Kirchenleuten, die sich gegen den zerstörerischen Bergbau in Ländern Lateinamerikas wehren.

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Erneuerbare Energien für alle

Censat in Kolumbien setzt sich für erneuerbare Energien ein. Es werden rechtliche Rahmenbedingungen verbessert und kollektive Energieprojekte gefördert.

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Soziales Netzwerk stärkt Landwirtschaft und Umwelt

Dank Ausbildung gewinnt die Bevölkerung in Hulia/Kolumbien Selbstvertrauen und kann ihre Anliegen bei wichtigen Themen wie Umweltschutz selbst vertreten.

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Politische Mitsprache und Wertschätzung

Die Mehrheit der Maya in Guatemala wird weiter ausgegrenzt. Deshalb setzen sich die Mitglieder von Komon Mayab‘ gemeinsam für Ihre Rechte ein.

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Kolumbien GRUPO SEMILLAS

Mehr Lebensqualität in ländlichen Gebieten

Das Projekt unterstützt 550 indigene Familien in Kolumbien selbständig ihre Rechte wahrzunehmen, die Ernährung zu sichern und sich vor bewaffneten Gruppen zu schützen.

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Ernährung sichern und Frauen fördern

Das Projekt unterstützt die ländliche Bevölkerung in der abgelegenen Provinz Kasai/DR Kongo indem es die Ernährung verbessert und die Rechte von Frauen und Mädchen fördert.

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Mehr Nachhaltigkeit im Lagerleben

Faires Lager sensibilisiert Kinder und Jugendliche in der Schweiz für globale Zusammenhänge und motiviert sie, bewusst und nachhaltig zu handeln.

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Klimagespräche 2020, Foto: Fastenopfer

Seinen Lebensstil auf Klimakurs bringen

Die KlimaGespräche unterstützen interessierte Männer, Frauen und Jugendliche in der Schweiz, ihr Verhalten zu ändern und das eigene Leben klimafreundlich zu gestalten.

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Frauen passen sich dem Klimawandel an

Durch Solidaritätsgruppen und nachhaltige Landwirtschaft können Familien in Burkina Faso gemeinsam ihr Einkommen erhöhen und die Umwelt schützen.

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Mehr Unterstützung dank moderner Kommunikation

Dank moderner Kommunikation können indigene Gemeinschaften in Brasilien sich zunehmend selbst gegen die Bedrohung ihres Lebensraums wehren.

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CERD, Kinder zeigen ihren Frang, Fische, Fischerboot

Fischereifamilien schützen ihre Lebensgrundlagen

Die Bevölkerung an der philippinischen Küste wappnet sich gegen die Hurrikans, forstet die Mangrovenwälder auf und erhöht ihr Einkommen.

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Bessere Gesundheit und mehr Mitsprache für Frauen

Dank Wissensvermittlung, Küchengärten und besserer Betreuung nach den Geburten verbessert sich die Gesundheit der Frauen in Nepal.

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Dorfbewohner vor Haus

Keine Schulden und weniger Hunger dank Spargruppen

Im Hochland von Madagaskar lernen rund 29'000 Mitglieder von Spargruppen, von den Schulden zu befreien und ihre Ernährung zu verbessern.

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Keine Schulden und sauberes Wasser

Rund 36'000 Mitglieder von Spargruppen an der Küste Madagaskars sind ohne Schulden und lernen, wie sie Trinkwasser aufbereiten können.

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Aufklärung über die Gefahren des Goldschürfens

Das Projekt sucht mit jungen Goldsuchern und ihren Familien in Burkina Faso nach Möglichkeiten, wie man beides sinnvoll verbinden kann.

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Gesundheit von Müttern und Kleinkindern fördern

Dank biologischen Anbaumethoden und gesunden Waldprodukten verbessert sich die Gesundheit von Frauen und Kindern in Laos.

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Frau Dorfgruppe Präsentation Lebensmittel Indigene

Adivasi verteidigen ihre Lebensgrundlagen

Das Projekt arbeitet mit rund 5000 Personen in 40 kleinen indischen Dörfern und unterstützt sie dabei, Landtitel - die ihnen zustehen - zu beantragen.

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Kolumbien Bistum Garzon Ana Rita Vargas

Gesunde Landwirtschaft und friedliches Zusammenleben

Das Projekt des Bistums Garzon fördert in 10 Dörfern in Kolumbien eine ganzheitliche, solidarische Entwicklung und erhöht das Einkommen der Bevölkerung.

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Neue Perspektiven dank Solidaritätsgruppen

Mit Solidaritätsgruppen und Ausbildung in Agrarökologie bringt das Projekt in Kenya den Bauernfamilien neue Perspektiven – und eine bessere Ernährung.

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Entwicklung durch verantwortungsbewussten Rohstoffabbau

Das Projekt im Kongo setzt sich mit der betroffenen Bevölkerung für mehr Mitsprache und einen verantwortungsvollen Rohstoffabbau ein.

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Sabina Majil Manrique vom Projekt Atucsara/Kolumbien 2020. Foto: Fastenopfer/ Jose Manuel Peña De-Chasquis

Eine bessere Ernährung und natürliche Energiequellen

Das Projekt in Kolumbien hilft 250 Familien ihre Ernährung und ihr Einkommen zu verbessern und sich für das Gemeinwohl einzusetzen.

Mehr

Würdige Arbeitsbedingungen für unsere Produkte

Swiss Fair Trade vereint Unternehmen, welche Fair Trade-Produkte anbieten, um den fairen Handel in der Schweiz und weltweit zu fördern.

Mehr

Multinationale Agrarfirmen stoppen

Grain unterstützt Kleinbauernbewegungen in ihrem Widerstand gegen Agrarmultis und diskriminierende Handelspolitiken.

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Arbeitsbedingungen: High Tech – No Rights?

Die Kampagne thematisiert immer wieder die prekären Arbeitsbedingungen in der Elektronikindustrie - im Moment geht es um die Elektromobilität.

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Tourismus, der den Armen nützt

In armen Ländern profitiert die arme Bevölkerung nur selten vom Tourismus. Eine Fachstelle sich in der Schweiz setzt sich für konkrete Änderungen ein.

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Sichere und faire Produktion von Kleidern

Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette von Kleidern sollen sich - in Zusammenarbeit mit Arbeiterinnen und Arbeitern - verbessern.

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Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
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