Transformation

Globale Herausforderungen erfordern «Grossen Wandel»

Klimaerwärmung, soziale Ungleichheit, politische Spannungen: Die aktuellen Herausforderungen betreffen den ganzen Planeten. Um Wege aus dieser systemischen Krise zu finden, braucht es einen gesellschaftlichen Wandel. Fastenopfer zeigt, dass dieser sehr vielfältig und genussvoll aussehen kann.

Der Chef eines grossen Modekonzerns verdient in vier Tagen so viel wie eine Näherin in Bangladesch in ihrem ganzen Leben. Und für die Produktion von Palmöl, das in zahlreichen Lebensmitteln steckt, werden weite Flächen Regenwald abgeholzt und oft auch Menschen von ihrem Land vertrieben. Die beiden Beispiele illustrieren: Soziale Ungleichheit und globale Klimakrise verschärfen sich, als Folge nehmen auch politische Spannungen zu. Die Diagnose des Ökumenischen Rats der Kirchen ist klar: «Unsere Welt war nie wohlhabender und gleichzeitig ungerechter als heute».

 

Die zentrale Frage ist, was sich gegen die systemische Krise tun lässt. Politische Massnahmen, Rechtsreformen und technische Innovationen sind zwar wichtig und unumgänglich, aber sie genügen nicht. Denn sie sind fast alle mit einem Modell verbunden, das auf Konsum statt auf Genügsamkeit beruht, auf Konkurrenz statt auf Zusammenarbeit, auf Ausbeutung statt auf Respekt. 

 

Den Wandel selbst gestalten

 

Die gute Nachricht ist: Es gibt zahllose Möglichkeiten, sich für ein System einzusetzen, das die Grenzen des Planeten respektiert.

 

So zeigen auch die Kampagnen von Fastenopfer und Brot für alle immer wieder auf, was Schweizer Bürgerinnen und Bürger diesbezüglich tun können, sei dies auf politischer Ebene oder in lokalen Initiativen: Solidarische Landwirtschaft etwa bringt Bäuerinnen und Bauern Planungssicherheit und den Konsumierenden saisonales Gemüse auf den Teller. Lokale Tauschsysteme reduzieren den Neukauf von Produkten, «Zero Waste»-Initiativen zeigen, dass ressourcenschonender Konsum ohne Verzicht auf Genuss möglich ist. 

 

Im globalen Süden, der am meisten unter den Systemkrisen leidet, setzen sich unsere Partnerorganisationen mit innovativen Projekten für nachhaltigen Wandel und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen ein. Dabei orientieren wir uns an den Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Agenda 2030. Für Fastenopfer stellt dabei die Befähigung (Empowerment) eine wichtige Komponente in der Arbeit dar, dies in rechtlicher, kultureller, aber auch in geschlechterspezifischer Hinsicht.

 

 

Unterstützen Sie die Menschen in unseren Projekten auf ihrem Weg in die Unabhängigkeit

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