Messung der Wirkung

«Wirkung» verstehen wir als Veränderungen bei der Zielgruppe, in deren Lebensumfeld oder in der Gesellschaft, zu denen die Aktivitäten von Programmen und Projekten beitragen.

In allen Projekten und Programmen von Fastenopfer erfassen wir die direkten und indirekten Wirkungen unserer Arbeit und derjenigen unserer Partnerorganisationen systematisch überprüfen mindestens jährlich die Fortschritte in einem sogenannten Monitoring.
Eine grosse Herausforderung ist es, komplexe oder schwer vorhersehbare Wirkungen zu messen. Zum Beispiel ist es relativ einfach, zu zählen, wie viele Mitglieder von Solidaritätsgruppen sich durch ihr Engagement aus der Schuldknechtschaft befreien konnten. Es ist jedoch schwieriger eine unmittelbare Wirkung der Arbeit aufzuzeigen, wenn sich eine Partnerorganisation auf politischer Ebene für die Rechte landloser Bauernfamilien einsetzt.
Punktuell lassen wir die Wirksamkeit ausgewählter Projekte und Programme durch externe, unabhängige Personen in Form von Evaluationen beurteilen. Dabei stehen folgende Fragen im Zentrum: Tun wir die richtigen Dinge? Tun wir die Dinge richtig? Wie können wir uns verbessern?
Das Messen und die Beurteilung von Wirkung verlangt Fachwissen und finanzielle und zeitliche Ressourcen. Fastenopfer ist bestrebt, diese Aufwendungen in einem gesunden Gleichgewicht zu den durch die Wirkungsmessung ermöglichten Verbesserungen zu halten.
Aktuell: Impact Evaluation zu Solidaritätsgruppen

Zurzeit ist Fastenopfer dabei, die Wirkung bestimmter Ansätze, die unsere Partnerorganisationen verwenden, in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen auch nach wissenschaftlichen Standards zu beurteilen – sogenannte Impact Evaluations.

Fastenopfer: Wirkungsmessung zu Solidaritätsgruppen in Senegal und Madagaskar – Zusammenfassung Englisch

Action de Carême: Évaluation de l’impact des approches des groupes de solidarité à Madagascar et au Sénégal – resumé

Falls Sie interessiert sind, die ausführlichen Studien zu erhalten, melden Sie sich bitte bei Benno Steffen, Fachverantwortung Solidaritätsgruppen

Weitere Evaluationen ab 2017

Haushaltsansatz im Fastenopferprogramm Philippinen – Zusammenfassung Englisch

Paare als Modelle für Entwicklung im Programm Nepal – Zusammenfassung Englisch

 

Unsere Projekte

Vom Acker zur Politbühne: Bäuerinnen im südsaharischen Afrika

In diesem Projekt werden Bäuerinnen im Südlichen Afrika unterstützt und gestärkt.

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Censat: Dörfer übernehmen Verantwortung für Wasser und Land

Forschung, Ausbildung und Sensibilisierung zur Umweltproblematik in Kolumbien.

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Justice et Paix engagiert sich für Menschenrechte

Einsatz für das Recht auf Nahrung und auf Land in Haiti. Dazu werden auf lokaler wie nationaler Ebene Treffen organisiert.

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Erneuerbare Energien – der Weg zum Energiewandel

Das Projekt in Brasilien engagiert sich national und international mit politischer Arbeit sowie mit konkreten Projekten mit lokalen Gemeinschaften.

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Einsatz für ein nachhaltiges Energiemodell in Brasilien

In Ausbildungen erhaltet die Bevölkerung in Brasilien Zugang zu Informationen über ihre Rechte und lernen, wie sie diese verteidigen können.

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Fair genutztes Land sichert die Ernährung

Dieses Projekt in Burkina Faso engagiert sich für friedliche Konfliktlösungen und fördert die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden.

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Gute und ausreichende Ernährung für 500 Familien

In Burkina Faso werden Situationsanalysen durchgeführt, um genügend gute Nahrung für alle Dorfgruppen sicherzustellen.

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Gemeinschaftsfelder erlauben, Nahrungsreserven aufzubauen

Die Dorfgruppen in Kongo werden ausgebildet und angeregt ihre Lebensgrundlagen zu verbessern.

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Die Diözese Tshumbe fördert Landwirtschaft und Fischzucht

Die Menschen in Kongo werden mit spiritueller Arbeit und Aktivitäten unterstützt, um die Landwirtschaft zu fördern.

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Gemeinsam für eine gesunde und sichere Ernährung

In Kenia werden die Solidaritätsgruppen in agrarökologischen Methoden ausgebildet um langfristige Veränderungen zu erzielen.

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Das ganze Jahr zu essen dank Agrarökologie und gemeinsamer Arbeit

In Kenia helfen agraröko-logischen Methoden um mindestens den Eigenbedarf an Lebensmitteln zu decken.

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Mit Spargruppen Verschuldung und Armut überwinden

Lokale Animatorinnen und Animatoren in Madagaskar initiieren Spargruppen in den Dörfern.

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Spargruppen in Madagaskar lernen, Trinkwasser aufzubereiten

Rund 1600 Gruppen werden in Madagaskar begleitet, sich von ihren drückenden Schulden zu befreien.

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Krankenkasse ergänzt Solidaritätsgruppen in Thiès

Im Westen Senegals helfen sich Solidaritätsgruppen gegenseitig aus den Schulden und in die Selbständigkeit.

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Klimawandel – Bevölkerung und Behörden werden aktiv

Das Projekt in Senegal orientiert sich an den dringendsten Bedürfnissen der Bevölkerung und berücksichtigt deren komplexen Zusammenhänge.

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Hausgärten geben neue Perspektiven im Namaqualand

In Südafrika wird mit Hilfe von Spargruppen, Hausgärten und Selbsthilfegruppen gegen Armut gekämpft.

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Gerechtigkeit für Menschen in enteigneten Gemeinden und Bergbaugebieten

Die Rechte von Menschen in enteigneten Gemeinden und Bergbaugebieten in Südafrika werden wiederhergestellt.

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Adivasi verteidigen ihre Lebensgrundlagen

In Indien wehren sich die Adivasi gegen die Unterdrückung durch Grossgrundbesitzer und Geldverleiher und befreien sich aus der Abhängigkeit.

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Adivasi wehren sich gegen Staudämme

Die Diözese Jashpur in Indien wird vor Ausbeutung von Industriefirmen geschützt und unterstützt die Adivasi in 180 Dörfern in vier Pfarreien.

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Weniger Hunger in den Bergen von Nordlaos

Die Organisation fördert in Laos die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen.

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Der Regenwald als Ernährungs- und Lebensgrundlage

Das Projekt in Laos setzt sich für verbesserte Lebensbedingungen ein.

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Engagement für die Gesundheit der Frauen

Soziale Veränderungen in Nepal sollen Frauen in der Gesellschaft stärken und Gebärmuttervorfälle verringern.

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Die Artenvielfalt in der Provinz Karnali fördern

Fastenopfer und seine Partner engagieren sich in Nepal für die Verbesserung der Ernährungssituation.

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Land, Rechte und Würde für die Menschen in Tocantins

Kleinbäuer/innen in Brasilien werden beim Kampf um ihre Rechte unterstützt.

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Indigene setzen sich für ihre Lebensgrundlagen ein

Die bedrohten Lebensgrundlagen der Gemeinschaft in Brasilien verteidigen.

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Aufforstung schützt vor Hurrikans und Dürren

In Haiti wird dem Teufelskreis von Verarmung und Übernutzung der Umwelt durch Aufforstung entgegengewirkt.

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Gemeinsam dem Klimawandel trotzen

Das Projekt in Haiti schult in Agrarökologie, um die harten Lebensbedingungen zu überwältigen.

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Konzernverantwortungsinitiative KOVI

Sorgfaltspflicht für Schweizer Unternehmen – Konzernverantwortungsinitiative

Globale Unternehmen sollen auch für negative Aktivitäten geradestehen.

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Zerstörung durch Goldabbau – Fischer und Bäuerinnen fordern Entschädigung

Einsatz Kolumbien für die Demokratisierung, Menschenrechte und Nachhaltigkeit.

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Gesellschaft und Landwirtschaft in Einklang bringen

Das Projekt in Kolumbien fördert eine umweltverträgliche Landwirtschaft und biologische Produkte.

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Rechte auf Nahrung, Land und Wasser verteidigen

Das Projekt in Kolumbien unterstützt Bauernfamilien ihre Rechte auf Nahrung, Wasser und Land einzufordern und verteidigen.

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Mehr Nachhaltigkeit im Lagerleben

Kinder und Jugendliche in der Schweiz motivieren, bewusst und klimafreundlich zu handeln.

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Würdige Produktionsbedingungen im Süden durch bewussten Konsum im Norden

Das Fair-Trade in der Schweiz soll gestärkt sein.

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Schulen und anwaltschaftliche Arbeit stärken die Agta

Das Projekt stärkt die Bildungsarbeit und Gemeinschaft der Agta auf den Philippinen.

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Recht auf eigenes Saatgut erhalten

Bäuer/innen auf den Philippinen sollen die Produktion auf ihren kleinen Anbauflächen erhöhen sich für ihre Rechte einsetzen.

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Mam-Maya praktizieren buen vivir, das Prinzip vom guten Leben

In Guatemala wird die Entwicklung der Mam-Maya auf verschiedenen Ebenen gefördert.

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Politische Rechte und Wertschätzung für indigene Völker

Das Projekt unterstützt die stark benachteiligte Maya-Bevölkerung in Guatemala darin, ihre Rechte einzufordern.

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Multinationale Agrarfirmen stoppen

Grain unterstützt Kleinbauernbewegungen in ihrem Widerstand gegen Agrarmultis und diskriminierende Handelspolitiken.

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Lobbyarbeit für das Recht auf bäuerliches Saatgut und Artenvielfalt

Searice fördert in Asien die Umsetzung der Bauernrechtsdeklaration.

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High Tech – No Rights?

Unsere Kampagne thematisiert immer wieder die prekären Arbeitsbedingungen in der Elektronikindustrie.

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Tourismus, der den Armen nützt

Menschen in Entwicklungsländern profitieren oft wenig vom Tourismus. Eine Fachstelle setzt sich für sie ein.

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Sichere und faire Produktion von Kleidern

Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette von Bekleidungen sollen sich verbessern.

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Béat Mandić
Projektmonitoring und -evaluation

+41 41 227 59 85
Mail

Weitere Aspekte unserer Arbeitsweise

Religion und Kultur

Kultursensibilität ist unabdingbar, wenn man Entwicklungszusammenarbeit sowohl respektvoll als auch erfolgreich gestalten will.

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Psychosoziale Konfliktanalyse

Entwicklungsprojekte können zu Spannungen führen. Um dies zu vermeiden hat Fastenopfer die psychosoziale Konfliktanalyse entwickelt.

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Regelkonformität

Für mehr Qualität und Transparenz in den Projekten wurde die Stelle eines Verantwortlichen für Regelkonformität und Antikorruption geschaffen.

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«Wir teilen»

Wir stärken Gemeinschaften, die die Überwindung der Armut und weltweite Gerechtigkeit anstreben und Sorge zu den Lebensgrundlagen tragen.

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