Südafrika

Gemeinsam für sichere Nahrung und menschenwürdige Arbeit

Die neoliberale Wirtschaftspolitik Südafrikas verschlimmert die Arbeitslosigkeit und führt zu Lohndumping. Arme Familien leiden unter Hunger und können sich grundlegende Dinge wie Nahrungsmittel und medizinische Behandlung nicht mehr leisten. Fastenopfer setzt sich deshalb auf zwei Ebenen für die benachteiligte Bevölkerung ein.

Die wichtigsten Arbeitgeber sind der Bergbau und die Landwirtschaft. Allerdings gefährdet der Rohstoffabbau vielerorts Menschenrechte und die Umwelt. Die Regierung fördert die industrielle Landwirtschaft und vernachlässigt Millionen von Kleinbauernfamilien und Landlosen, die ums Überleben kämpfen. Die Produktion von Zitrusfrüchten, Wein und Früchten, die in unseren Supermärkten zu finden sind, bringt Landenteignungen mit sich. Zudem sind die Bedingungen auf den Farmen oft sklavereiähnlich. Die weit verbreitete Gewalt an Frauen beruht zum Teil auf diesen belastenden Lebensumständen.

 

Die Abwärtsspirale von Armut und Gewalt stoppen

 

Zum einen bieten die Partnerorganisationen von Fastenopfer Ausbildungen an in agrarökologischen Methoden – für mehr und abwechslungsreichere Nahrung. Wo es Überschüsse gibt, werden die Leute darin unterstützt, diese zu vermarkten. Auch wie man Landtitel und damit auch seine Lebensgrundlagen langfristig schützen kann, ist ein wichtiges Thema. Dazu gehört oft auch juristische Beratung.

Gleichzeitig findet gut vernetzte politische Arbeit auf nationaler Ebene statt. Ziele davon sind, die Rechte und Arbeitsbedingungen von Farm- oder Bergbauarbeiterinnen und -arbeiter zu verbessern. Die Reduktion von sexueller Gewalt und eine bessere Mitsprache von Frauen werden in allen Projekten thematisiert.

 

Was wir mit Ihrer Hilfe erreichen wollen

 

  • 10‘000 Frauen und 3‘000 Männer produzieren mehr und vielfältigere Nahrung.
  • Frauen und Männer werden dabei unterstützt, ihre Menschen-, Arbeits-, Frauen- und Umweltrechte zu erhalten.

Südafrika ECARP

Kazas Tage der Entscheidung

21.03.2017

In Südafrika hat Land Grabbing eine lange Tradition. Während der Apartheid wurden ganze Dörfer umgesiedelt - und die Vertreibungen gehen weiter. Die Reportage.

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Internationale Delegation in Diamantminengebiet in Zimbabwe gestoppt

14.11.2017

22 Menschenrechtsaktivist/innen aus verschiedenen Ländern wurden dort verhaftet, wo sich die grössten Diamantvorkommen weltweit befinden.

Burkina Faso, 
Gewinner und Verlierer bei den Rohstoffen. Die Schweizerinnen und Schweizer konsumieren Bodenschätze aus aller Welt: in unseren Handys, aber auch in unseren Zügen, Häusern oder Kinderwagen stecken Rohstoffe wie Kupfer, Gold, Aluminium oder Sand, die in aller Welt abgebaut werden. Doch welche Auswirkungen der Rohstoffabbau hat, darüber erfahren wir hier nur sehr wenig.

Gewinner und Verlierer bei Bodenschätzen

11.07.2017

Unsere Handys, Züge, Häuser und Kinderwagen beinhalten Rohstoffe aus aller Welt. Doch über die Auswirkungen des Rohstoffabbaus erfahren wir hier nur wenig.

SüdafrikaLebenserwartungKindersterblichkeitAlphabetisierungBNE pro KopfLandesfläche
56 Jahre4.5 %93.7 %7 190 US-$1.22 Mio. km²
83 Jahre0.43 %99.6 %82 430 US-$41 285 km²
Südafrika
Lebenserwartung56 Jahre83 Jahre
Kindersterblichkeit4.5 %0.43 %
Alphabetisierung93.7 %99.6 %
BNE pro Kopf7 190 US-$82 430 US-$
Landesfläche1.22 Mio. km²41 285 km²

Projekte in Südafrika

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Gegen Landraub und für eine gerechte Landreform

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Gerechte Löhne und Arbeit in der Provinz Westkap

In der Wein- und Früchteproduktion in Südafrika herrschen oft prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen.

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Rohstoffabbau und die Rechte der Frauen

Beim Rohstofffluch werden Auswirkungen auf Frauen kaum thematisiert. Ein Projekt in Südafrika soll sie stärken.

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Claudia Fuhrer
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Programmverantwortliche Südafrika und Fachverantwortliche Ernährungssouveränität

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