Schweiz

Den gesellschaftlichen Wandel vorantreiben

Seit den Klimastreiks ist den meisten Menschen klar, dass sich der Lebensstil in unserem Land verändern muss, damit auch unsere Kinder und Enkelkinder eine lebenswerte Zukunft haben. Es braucht dafür sowohl vernünftige gesetzliche Vorgaben als auch individuelle Schritte in Richtung eines nachhaltigen Lebensstils. In beiden Bereichen fördert Fastenopfer Initiativen.

Die Umweltkrise, das Auseinanderfallen der Work-Life-Balance vieler Menschen und politischer Extremismus sind nur einige der Symptome, welche die aktuelle globale Krise umschreiben. Fastenopfer ist der Meinung, dass diese nicht gesondert angegangen werden können, sondern es gemeinsamer Lösungen bedarf, welche die tieferen Ursachen dieser Krise zu lösen vermögen. Die UNO-Agenda 2030 mit ihren 17 universellen Zielen für nachhaltige Entwicklung gibt die Richtung für den geforderten Wandel vor und fordert alle Staaten auf, partnerschaftlich an der Schaffung einer nachhaltigen, gerechten und friedlichen Welt mitzuwirken.

Nach der Ökophilosophin Joanna Macy soll der angestrebte «grosse Wandel» auf drei Ebenen stattfinden: Durch Protestaktionen der Zivilgesellschaft – dazu zählen wir unser Engagement für die Konzernverantwortung – durch innovative nachhaltige Ansätze wie die von uns unterstützten Fairen Lager und die Aktionen von Swiss Fair Trade – sowie durch einen Kultur- und Wertewandel. Einen Beitrag dazu leisten ab August 2019 die «Labos für den gesellschaftlichen Wandel» mit den KlimaGesprächen. Dieses Angebot richtet sich an alle Interessierten, die persönliche Anstrengungen in Richtung eines CO2-effizienten und nachhaltigen Lebensstils machen möchten. Dabei werden auch innere Prozesse wie Motivation und Ängste beleuchtet, die eine langfristige Verhaltensänderung erschweren oder fördern. www.fastenopfer.ch/klimagespraeche

 

Was wir im nächsten Jahr mit Ihrer Hilfe erreichen wollen

  • 1500 Männer und Frauen reduzieren nach der Teilnahme an den Klimagesprächen ihren ökologischen Fussabdruck massgeblich.
  • 1000 Leiterinnen und Leiter von jubla und Pfadi werden für Nachhaltigkeit im Lageralltag sensibilisiert.
  • Die Volksinitiative zur Konzernverantwortung wird angenommen.

Schweizer Goldraffinerie Abnehmerin von Gold zweifelhafter Herkunft!

10.09.2019

Menschenrechtswidrig produziertes Gold gelangt in die Schweiz: Wir fordern Sorgfaltsprüfungen und Massnahmen zur Vermeidung von Menschrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen.

UNO Klimakonferenz cop25 titelbild

Fastenopfer: Einsatz für Klimaziele und Menschenrechte

02.12.2019

Anfang Dezember findet in die COP25 - die jährliche Klimakonferenz der UNO - statt. Fastenopfer wird vom Klimawandel bedrohten Bauerngemeinschaften eine Stimme…

Einreichung der Gletscherinitiative am Mittwoch (27.11.2019) in Bern.

Gletscher-Initiative eingereicht

27.11.2019

112'296 Unterschriften konnte der Verein Klimaschutz Schweiz am 27. November der Bundeskanzlei übergeben. Die Initiative, welche den bis 2050 netto null Emissi…

Beispiel Burkina FasoLebenserwartungKindersterblichkeitAlphabetisierungBevölkerung
56 Jahre10.2 %23.6 %17 Mio.
83 Jahre0.43 %99.6 %7.96 %
Beispiel Burkina Faso
Lebenserwartung56 Jahre83 Jahre
Kindersterblichkeit10.2 %0.43 %
Alphabetisierung23.6 %99.6 %
Bevölkerung17 Mio.7.96 %

Kampagnen und Projekte in der Schweiz

Konzernverantwortungsinitiative KOVI

Sorgfaltspflicht für Schweizer Unternehmen – Konzernverantwortungsinitiative

Globale Unternehmen sollen auch für negative Aktivitäten geradestehen.

Mehr

Mehr Nachhaltigkeit im Lagerleben

Kinder und Jugendliche in der Schweiz motivieren, bewusst und klimafreundlich zu handeln.

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Würdige Produktionsbedingungen im Süden durch bewussten Konsum im Norden

Das Fair-Trade in der Schweiz soll gestärkt sein.

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Matthias Dörnenburg
Matthias Dörnenburg

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