Demokratische Republik Kongo

Genug zu essen und verantwortungsvoller Rohstoffabbau

Die Demokratische Republik Kongo ist reich an natürlichen Ressourcen. Trotzdem lebt über die Hälfte der Bevölkerung in extremer Armut.

Der Abbau von Gold, Diamanten, Kupfer, Kobalt und anderen Rohstoffen verspricht Reichtum. Doch die Bevölkerung profitiert kaum davon. Umweltgesetze werden nicht eingehalten, verschmutzte Gewässer gefährden die Gesundheit aller, Gewinne werden ins Ausland verschoben. Die verbreitete Korruption trägt zur Instabilität des Landes bei. 2020 erschwerten auch die strengen Massnahmen zur Eindämmung von Covid-19 und Ebola das Leben der Menschen in unseren Projekten. Wie stark die Armut verbreitet ist, zeigt sich daran, dass vier von zehn Kindern unter fünf Jahren chronisch mangelernährt sind.

Produktive Anbautechniken, Fischteiche und kompetente Lobbyarbeit

Dank Fastenopfer lernen die Familien verbesserte Anbautechniken kennen. Mit organischer Düngung und einer sinnvollen Fruchtfolge wird die Bodenfruchtbarkeit erhalten und die Produktion erhöht. Mit der Einführung von verbessertem Getreide- und Gemüsesaatgut und dank selbst angelegten Fischteichen erreichen die Familien eine ausgewogenere Ernährung. Spargruppen tragen dazu bei, dass die Mitglieder ihre Gesundheitskosten und Schulgelder bezahlen können. Kompetente Partnerorganisationen fordern zudem Menschenrechte und eine gute Regierungsführung. Regionalstellen einer bischöflichen Kommission engagieren sich mit weiteren, von uns unterstützten Organisationen für einen verantwortungsbewussten Abbau von Rohstoffen. Sie machen Missstände publik und stellen konkrete Forderungen an Behörden und Unternehmen.

Was wir mit Ihrer Hilfe erreichen wollen

  • 7’500 Personen verfügen über genügend reichhaltige Nahrungsmittel.
  • 620 Dorfgruppen verfügen über eine Solidaritätskasse, ihre Mitglieder können sich für Schul- und Gesundheitskosten gegenseitig aushelfen.
  • In 5000 Haushalten verwalten Männer und Frauen gemeinsam das Haushaltseinkommen.

Die Minen bringen viel Staub mit sich: Strassenszene in Kolwezi.

Kongo: Covid-19 bedroht die Menschenrechte

08.06.2020

Im Kongo bedroht das Coronavirus die Menschenrechte in mancher Hinsicht - auch wenn bis zum 5. Juni nur 77 Todesfälle gezählt wurden.

Soeur Nathalie Kangaji, CAJJ

KVI: Chance für eine gerechtere Wirtschaft

01.11.2020

Wir haben Sœur Nathalie Kangaji, Anwältin in der Minenstadt Kolwezi/Kongo gefragt, warum die Konzerninitiative für sie wichtig ist.

Die Förderung von Rohstoffen ist ein schmutziges Geschäft und mit vielen Risiken verbunden: Kleinschürfer in einer Kobaltmine in der Nähe der kongolesischen Stadt Kolwezi. © Meinrad Schade

Glencore: Gefährliche Geschäfte in einem schwachen Staat

20.10.2020

Unser neuer Bericht zeigt, wie schwierig es für Geschädigte ist, zu ihrem Recht zu kommen. Abhilfe könnte die Konzernverantwortungsinitiative schaffen.

DR KongoBevölkerungBNE pro KopfAlphabetisierungKindersterblichkeitLebenserwartung
67.5 Mio.400 US-$79.3 %14.6 %50 Jahre
7.9 Mio.82‘430 US-$99.6 %0.43 %83 Jahre
DR Kongo
Bevölkerung67.5 Mio.7.9 Mio.
BNE pro Kopf400 US-$82‘430 US-$
Alphabetisierung79.3 %99.6 %
Kindersterblichkeit14.6 %0.43 %
Lebenserwartung50 Jahre83 Jahre

Projekte in der DR Kongo

Ernährung sichern und Frauen fördern

Das Projekt unterstützt die ländliche Bevölkerung in der abgelegenen Provinz Kasai/DR Kongo indem es die Ernährung verbessert und die Rechte von Frauen und Mädchen fördert.

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Entwicklung durch verantwortungsbewussten Rohstoffabbau

Das Projekt im Kongo setzt sich mit der betroffenen Bevölkerung für mehr Mitsprache und einen verantwortungsvollen Rohstoffabbau ein.

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Projektverantwortliche

Pprträt Diane Crittin
Diane Crittin

Programmverantwortliche DR Kongo
+41 41 227 59 83
Mail

Blanchard Ayinza
DOPERC

Koordination

Rose Musere
DOPERC

Koordination

Alle Unterlagen zur DR Kongo finden Sie

hier

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