Demokratische Republik Kongo

Genug zu essen und verantwortungsvoller Rohstoffabbau

Die Demokratische Republik Kongo ist reich an natürlichen Ressourcen. Trotzdem lebt über die Hälfte der Bevölkerung in extremer Armut.

Nach einer politisch angespannten Phase, die Ende 2018 in den Präsidentschaftswahlen kulminierte, entspannte sich das Klima Anfang 2019. Doch nach wie vor gibt es gewalttätige Konflikte in mehreren Provinzen. Gold, Diamanten, Kupfer, Kobalt und andere Rohstoffe versprechen dem Land Reichtum. Die Bevölkerung profitiert kaum davon. Umweltgesetze werden nicht eingehalten, verschmutzte Gewässer gefährden die Gesundheit aller, Gewinne werden ins Ausland verschoben. Die verbreitete Korruption trägt zur Instabilität des Landes bei. Wie stark die Armut verbreitet ist, zeigt sich daran, dass vier von zehn Kindern unter fünf Jahren chronisch mangelernährt sind.

Produktive Anbautechniken, Fischteiche und kompetente Lobbyarbeit

Dank Fastenopfer lernen die Familien verbesserte Anbautechniken kennen. Mit organischer Düngung und einer sinnvollen Fruchtfolge wird die Bodenfurchtbarkeit erhalten und die Produktion erhöht. Mit der Einführung neuer Getreide- und Gemüsesorten und dank angelegten Fischteichen geniessen die Familien eine ausgewogenere Ernährung. Solidaritätsgruppen tragen dazu bei, dass die Mitglieder ihre Gesundheitskosten und Schulgelder bezahlen können. Kompetente Partnerorganisationen fordern zudem Menschenrechte und eine gute Regierungsführung. Regionalstellen einer Bischofskommission engagieren sich mit weiteren von uns unterstützten Organisationen für einen verantwortungsbewussten Abbau von Rohstoffen. Sie machen Missstände publik und stellen konkrete Forderungen an Behörden und Unternehmen.

 

Was wir nächstes Jahr mit Ihrer Hilfe erreichen wollen:

  • 10’000 Personen verfügen über genügend reichhaltige Nahrungsmittel.
  • 680 Dorfgruppen verfügen über eine Solidaritätskasse, ihre Mitglieder können sich für Schul- und Gesundheitskosten gegenseitig aushelfen.
  • In 3700 Haushalten verwalten Männer und Frauen gemeinsam das Haushaltseinkommen.

Im Schatten des Kobaltbooms

27.03.2019

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Über 40 Tote bei Bergsturz in Glencore-Mine in der DR Kongo

01.07.2019

In einer Mine der Tochtergesellschaft der Glencore Kamoto Copper Company in der DR Kongo kamen mehr als vierzig handwerkliche Bergleute ums Leben.

Eine bessere Welt für alle Menschen

22.04.2019

Rückblick auf die Jubiläumskampagne 2019 «Gemeinsam für starke Frauen. Gemeinsam für eine gerechte Welt.»

DR KongoBevölkerungBNE pro KopfAlphabetisierungKindersterblichkeitLebenserwartung
67.5 Mio.400 US-$79.3 %14.6 %50 Jahre
7.9 Mio.82‘430 US-$99.6 %0.43 %83 Jahre
DR Kongo
Bevölkerung67.5 Mio.7.9 Mio.
BNE pro Kopf400 US-$82‘430 US-$
Alphabetisierung79.3 %99.6 %
Kindersterblichkeit14.6 %0.43 %
Lebenserwartung50 Jahre83 Jahre

Projekte in der DR Kongo

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Die Dorfgruppen in Kongo werden ausgebildet und angeregt ihre Lebensgrundlagen zu verbessern.

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Die Diözese Tshumbe fördert Landwirtschaft und Fischzucht

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Projektverantwortlicher

François Mercier
François Mercier

Programmverantwortlicher Kongo und Fachverantwortlicher Projekt-Compliance

+41 41 227 59 79
Mail

Blanchard Ayinza
DOPERC

Koordination

Rose Musere
DOPERC

Koordination

Alle Unterlagen zur DR Kongo finden Sie

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