Demokratische Republik Kongo

Genug zu essen und verantwortungsvoller Rohstoffabbau

Der Kongo ist ungemein reich an natürlichen Ressourcen. Trotzdem lebt über die Hälfte der Bevölkerung in extremer Armut.

Die belgische Kolonialherrschaft, die folgenden Jahrzehnte der Diktatur und Bürgerkriege haben tiefe Spuren bei der kongolesischen Bevölkerung hinterlassen. Mehrere Provinzen erleben immer noch und wieder gewalttätige Konflikte. Wie stark die Armut verbreitet ist, zeigt sich auch daran, dass vier von zehn Kindern unter fünf Jahren chronisch unterernährt sind.

 

Gold, Diamanten, Kupfer, Kobalt und andere Rohstoffe versprechen dem Land Reichtum. Doch profitiert die Bevölkerung im Kongo kaum davon. Umweltgesetze werden nicht eingehalten, verschmutzte Gewässer gefährden die Gesundheit der Bevölkerung, Gewinne werden ins Ausland verschoben. Die stark verbreitete Korruption trägt zur Instabilität des Landes bei.

 

Produktive Anbautechniken, Fischteiche und kompetente Lobbyarbeit

 

Dank Fastenopfer lernen die Familien verbesserte und naturnahe Anbautechniken kennen. Mit organischer Düngung und einer sinnvollen Fruchtfolge wird die Bodenfurchtbarkeit erhalten und die Nahrungsproduktion erhöht. Zusätzliche Gemeinschaftsfelder steigen die Erträge. Mit der Einführung neuer Getreide- und Gemüsesorten und fast 1400 neu angelegter Fischteiche geniessen die Familien eine ausgewogenere Ernährung.

 

Kompetente Partnerorganisationen fordern zudem Menschenrechte und eine gute Regierungsführung. Die von uns unterstützten Nichtregierungsorganisationen engagieren sich für einen verantwortungsbewussten Abbau von Rohstoffen. Sie machen Missstände publik und stellen konkrete Forderungen an Behörden und multinationale Unternehmen.

 

Was wir mit Ihrer Hilfe erreichen wollen:

 

  • Bauernfamilien – rund 15‘000 Personen – verbessern ihre Nahrungsproduktion mit neuen Anbaumethoden.
  • Auf Rohstoffabbau spezialisierte Organisationen fördern die Mitsprache der lokalen Bevölkerung bei geplanten und bestehenden Minenprojekten.

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Gravierende, von der Welt vergessene Konflikte gefährden auch Entwicklungsarbeit

10.05.2017

In der DR Kongo wütet ein gewalttätiger Konflikt. Fastenopfer fördert dort Projekte, die zeitweise unterbrochen werden mussten.

Projektkoordinator Benjamin Mandolo erklärt: Wegen Klimawandel und Abholzung braucht es ständig angepasstes Saatgut. Das produziert die Partnerorganisation CEPAL für die Dorfgruppen hier, auf einem Experimentierfeld.

Ein Gemeinschaftsfeld für Schulgebühren

01.03.2017

Masi-Manimba im Kongo leidet unter grossem Nahrungsmangel. Ein Projekt von Fastenopfer nimmt sich dem an. Die Schweizer Botschafterin Siri Walt hat es besucht.

DR KongoBevölkerungBNE pro KopfAlphabetisierungKindersterblichkeitLebenserwartung
67.5 Mio.400 US-$79.3 %14.6 %50 Jahre
7.9 Mio.82‘430 US-$99.6 %0.43 %83 Jahre
DR Kongo
Bevölkerung67.5 Mio.7.9 Mio.
BNE pro Kopf400 US-$82‘430 US-$
Alphabetisierung79.3 %99.6 %
Kindersterblichkeit14.6 %0.43 %
Lebenserwartung50 Jahre83 Jahre

Projekte in der DR Kongo

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Dorfgruppen sichern ihre Ernährung

Gemeinsame Felder und robustes Saatgut verhelfen über 200 Dorfgruppen im Kongo zu reichhaltiger Nahrung.

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Kongo CEPECO

Ernährung sichern und die Umwelt schützen

Die Menschen im Kongo haben oft nichts vom Rohstoffabbau. Lobbyarbeit und verbesserte Anbautechniken helfen.

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Basisgemeinschaften ganzheitlich fördern

Gewalt an Frauen, Hunger und Armut ist im Kongo immer noch verbreitet. Das Projekt begleitet traumatisierte Opfer - und mehr.

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Juristische Unterstützung für griffige Gesetze

Oft verletzen Rohstoff-Firmen die Rechte der lokalen Bevölkerung. Ein Anwaltsbüro hilft.

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Die Stimmen der Menschen im Minengebiet

Für die Menschen im Kongo ist der Rohstoffabbau meist mehr Fluch als Segen.

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François Mercier
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Programmverantwortlicher Kongo und Fachverantwortlicher Projekt-Compliance

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