«Der Eremit» - eine Begegnung mit Niklaus von Flüe

Ein einmaliges Theaterstück

Dieter Ockenfels inszeniert mit «Der Eremit – eine Begegnung mit Niklaus von Flüe» von Paul Steinmann ein einmaliges Theaterstück. Es verbindet die Lebensthematik des Eremiten mit persönlichen und aktuellen sozialpolitischen Themen.

Die 45-jährige Meret Salvisberg, Mutter von drei Kindern und auf der Suche nach ihrem Weg, ist schon lange fasziniert vom Leben und Wirken des Niklaus von Flüe. Sie probt zusammen mit Beat und Jan ein Theaterstück über den Eremiten, das sie selbst geschrieben hat. Dabei ist sie vom sogenannten ‚Pilgertraktat’ ausgegangen, einem im 15. Jahrhundert gedruckten Dialog, den ein ungenannter Mann mit Bruder Klaus führt.

Für den 60jährigen Beat, einen bewährten Laientheaterspieler, ist Theater ein Hobby. Dafür würde er alles stehen und liegen lassen. Vor allem, wenn Meret Regie führt. Er kennt sich ein wenig in der Geschichte aus und fühlt sich geehrt, dass er den heiligen Eremiten darstellen darf.

Anders als Beat ist Jan kirchenfern und dieser Niklaus von Flüe ist ihm kaum bekannt. Jan steht den Religionen skeptisch gegenüber und findet, dass Kirchen und Glaubensbekenntnisse nur zur Verwirrung der Menschen beitragen und vor allem viel Leid und Leiden verursachen.
Zwar findet er einige Ansätze des Mystikers durchaus interessant und sogar politisch relevant. Er kann aber nicht verstehen, dass man einen Mann als Heiligen verehrt, weil er lange Zeit keine Nahrung zu sich genommen hat.

In «Der Eremit» sehen wir die Autorin und Regisseurin Meret beim Proben mit ihren beiden Schauspielern. Dass es dabei zu Diskussionen kommt über die Theater-Rollen, über die Zeit vor 600 Jahren, als die Eidgenossenschaft noch in den Kinderschuhen steckte, ist unvermeidlich. Ebenso folgerichtig machen die Gespräche auch nicht Halt vor aktuellen Themen wie dem Hunger in der Welt und was man dagegen tun kann.

Schliesslich kann die geprobte Szene gespielt werden, und siehe da: Der Dialog erscheint in einem neuen Licht.

Gastspielorte

Das Bühnenstück gastiert in Pfarreien, Kirchgemeinden, oder Gymnasien. Es dauert ca. 45 Minuten. Für die Aufführungen an den Gastspielorten wenden Sie sich bitte direkt an den jeweiligen Veranstalter (Pfarrei  oder Kantonsschule vor Ort).

 

24.08.2017, 14:30 Uhr, Pfarreizentrum Bruder Klaus, Milchbuckstrasse 73, 8057 Zürich
25.08.2017, 20:00 Uhr, Kath. Kirche, Gemeindenplatz 2, 5073 Gipf-Oberfrick  
                                      oder via: Pfarrei St. Peter und Paul, Frick                        
26.08.2017, 19:15 Uhr, Katholischer Pfarreisaal, Rigiblickstrasse 5, 6353 Weggis
27.08.2017, 17:00 Uhr, Chappelehof, Kapellstrasse 4, 5610 Wohlen
31.08.2017, 19:30 Uhr: Schulhaus, Theatersaal, Lichtenstrasse 29, 3954 Leukerbad

01.09.2017, 20:00 Uhr, Pfarreisaal, Untergeschoss der Pfarrkirche Seewen, Alte Gasse 19, 6423 Seewen
02.09.2017, 19:30 Uhr, Etzelzentrum (grosser Saal), Etzelstrasse 3, 8820 Wädenswil
03.09.2017, 17:00 Uhr, Kirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9, 8956 Killwangen
07.09.2017, 15:10 Uhr und 20:00 Uhr, Kollegium St. Fidelis, Theatersaal, Mürgstrasse 20, 6371 Stans
08.09.2017, 20:00 Uhr, Pfarreisaal St. Marien, Berghaldenweg 1, 8135 Langnau a. Albis
09.09.2017, 18:30 Uhr, Kirche Bruder Klaus, Belvédèrestrasse 6, 3700 Spiez
10.09.2017, 17:00 Uhr, Reformierte Stadtkirche, Nordringstrasse 14, 4500 Solothurn
14.09.2017, 20:00 Uhr, Kapelle Bruder Klaus, Feldeck, 9615 Dietfurt
15.09.2017, 19:30 Uhr, Pfarrkirche St. Katharina, Neumattstrasse 3, 6048 Horw
16.09.2017, 20:00 Uhr, Zentrum St. Martin, Hohenrainstrasse 3, 6280 Hochdorf
17.09.2017, 17:00 Uhr, Kongress- und Kirchgemeindehaus, Liebestr. 3, 8400 Winterthur
21.09.2017, 20:00 Uhr: Kirche Menznau, Willisauerstrasse 2, 6122 Menznau
22.09.2017, 20:00 Uhr: Unterkirche Oberuzwil, Neugasse 14, 9242 Oberuzwil
23.09.2017, 20:00 Uhr, Katholisches Pfarreizentrum, Klösterliweg 6, 8500 Frauenfeld
24.09.2017, 13:30 Uhr: Kirche Bruder Klaus, Alpenstrasse 20, 6010 Kriens

 

Impressionen aus dem MaiHof

Alle Bilder stehen Medienschaffenden für redaktionelle Beiträge im Zusammenhang mit Fastenopfer zur freien Verfügung, unter Angabe des Bildnachweises  ©Fastenopfer

Die Beteiligten

Paul Steinmann

Paul Steinmann

Autor

*1956 in Villmergen AG, lebt heute mit seiner Familie im Tösstal

Nach Projekten als Schauspieler arbeitet der ausgebildete Theologe jetzt hauptsächlich als Theaterautor und Regisseur. Er schreibt und inszeniert für Amateurbühnen, Kinder- und Jugendtheater, für Stadttheater, Kabarett oder freie Theatertruppen. Er leitet auch Schreibwerkstätten, war Co-Drehbuchautor bei der Schweizer Filmkomödie  «Cannabis», und schrieb das Buch für das Musical  «Die Schweizermacher». Seit 2001 ist er mit seinen «Morgengeschichten» regelmässig Gast auf Radio SRF 1. 

(Historische) Freilichttheater-Stücke u.a.: De Sulzig Joggeli, D Gotthardbahn, Alles armi Tüüfel, Die Siebtelbauern (nach Ruzowitzkis Film), Der gelbe Diamant, Kleider machen Leute (nach Kellers Novelle), Mit Chrüüz und Fahne (Der 2. Villmerger Krieg 1712), Der Dreizehnte Ort (500 Jahre Appenzell beim Bund), Morgarten – Der Streit geht weiter (700 Jahre Morgarten).

Dieter Ockenfels

Regisseur

*1958 in Solothurn, lebt mit seiner Familie in Luzern

Er absolvierte die Mimen- und Schauspielschule Ecole Jacques Lecoq in Paris und bildete sich in verschiedenen theatralen Richtungen weiter. 1988 bis 2012 leitete er das Theateratelier Luzern, erteilte ganzjährige Theaterkurse im Bereich Bewegungs- und Sprechtheater und war als Schauspieler, Sprecher und Moderator auf verschiedenen Bühnen unterwegs. Er arbeitet als Regisseur für Amateure und Profis in der deutschen und französischen Schweiz sowie in Deutschland. Als Theaterpädagoge unterrichtet er seit 25 Jahren am Gymnasium St. Klemens in Ebikon, an der Kantonsschule Sursee und leitet Theater- und Französisch-Module an der pädagogischen Hochschule Luzern.

«Hamlet», Kantonsschule Sursee, «Aurora» – ein Musical nach Motiven des Sommernachtstraums, Gymn. St. Klemens, Ebikon, «Geralds Tod», für Theater Bagasch Luzern, «Noises Off/ der nackte Wahnsinn» Farce von Michael Frayn, für Theater Bagasch, «Lieblingsmenschen» ein Stück von Laura de Weck , Gymnasium, St. Klemens, Ebikon, «Yvonne, die Burgunderprinzessin» von W. Gombrowicz, Kantonsschule Sursee, «Mr. Pilks Irrenhaus», von Ken Campell, Jugendtheater Ruswil 

*1958 in Solothurn, lebt mit seiner Familie in Luzern
Monika Gasser

Monica Gasser Weickart

Schauspielerin

*1971. Aus Sachseln

Sie hat einen zweijährigen Theaterkurs im Theateratelier Luzern absolviert und anschliessend mitgewirkt bei den «Lungerer Theaterlyt» und in den Bagaschproduktionen «unsere kleine Stadt» (2004), «King Kongs Töchter» (2007) in «Schöne Bescherungen» (2010), Geralds Tod (2015) und «Der nackte Wahnsinn» (in Bearbeitung).  

Elmar Büeler

Elmar Büeler

Schauspieler

Seit 2007 ist er freischaffender Theaterschauspieler und Clown. Mitglied desTheaters Papperlapapp und aktuell mit dem Theaterstück „Balla,Balla“ auf Tournee. Co-Leitung der Impro-Theatergruppe Impro-Teigg in Kriens. Erzählt und spielt in seinem Solostück „Alpgeschichten“ von seinen Erlebnissen als Kuhhirte im Alpsommer 2012. Als ursprünglich ausgebildeter Biotechnologe betreibt er zudem ein Biologie-Beratungs-Unternehmen.

Josef Blättler

Josef Blättler

Schauspieler

Vor kurzem pensioniert, aber nicht wirklich im Ruhestand ist der ehemalige Inhaber eines Schreinereibetriebs. Seit zirka 25 Jahren vom Theatervirus infiziert, spielte er mehrmals in der Theatergruppe Kleintheater Chäslager in Stans unter anderem Match Improvisation, seit einigen Jahren in wechselnden Rollen am Theater an der Mürg in Stans und in anderen Ensembles. Und bisweilen ist er auch in Luzern, als Mitglied im Theater Bagasch, auf der Bühne anzutreffen.

Kontakt

Für weitere Fragen steht Ihnen gerne Rita Gemperle zur Verfügung.

Rita Gemperle Bürgi

«Ich engagiere mich dafür, dass die Anliegen der benachteiligten Menschen im Süden in der Schweizer Kirche präsent bleiben.»

Rita Gemperle

Fachverantwortliche
Bildung und Pfarreien

+41 41 227 59 68
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Wir danken für die finanzielle Unterstützung:

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