Bildung und Jugendarbeit

Aktiv werden

Gemeinsam für dieselben Werte

Wir bieten Ihnen eine Zusammenarbeit in vielerlei Hinsicht an. Zum Beispiel dann, wenn Sie ein entwicklungspolitisches Thema für Ihren Unterricht am Gymnasium oder an der Fachhochschule umsetzen möchten. Auch mit Jugendverbänden arbeiten wir gerne zusammen.               

Haben Sie eine Idee für eine Kooperation? Dann melden Sie sich bei uns! Wir sind an jedem Vorschlag interessiert, der hilft, unsere Anliegen besser unter die Menschen zu bringen. Eine Auswahl unserer Angebote für Jugendliche stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Weitere Bildungsangebote  in Zusammenhang mit unseren Ökumenischen und entwicklungspolitischen Kampagnen finden Sie hier. Kontakt: Sonja Kaufmann (Luzern, Mail, 041 227 59 54).

«Blick über den Tellerrand»

Lernspiel zum nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln

Das Brettspiel «Blick über den Tellerrand» sensibilisiert für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Nahrungsmitteln im Alltag und gibt Einblick in das Leben in einer benachteiligten Region auf den Philippinen, in der Fastenopfer mit seiner Projektarbeit aktiv ist. Im Workshop spielen wir gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern und vertiefen die im Spiel gewonnen Erkenntnisse.

Angebot in deutscher Sprache für Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahren, 90 Minuten, 200 Franken. Daniel Wiederkehr (Luzern, Mail, 041 227 59 48) gibt Ihnen gerne Auskunft.

Sie können das Spiel auch in unserem Shop bestellen.

Drissa Sanon aus Burkina Faso

Wir bringen die Welt in Ihre Klasse

Wie sieht das Leben in Burkina Faso für einen Dorfbewohner aus? Und was unternehmen wir, um das Leben der Menschen zu verbessern, die von Armut und Hunger betroffen sind?

In der Deutschschweiz erzählt Drissa Sanon aus Burkina Faso vom Alltag im schwarzafrikanischen Staat. Mit Trommeln entführt er ganze Klassen in seine Heimat. Im Tessin und der Westschweiz haben wir vergleichbare Angebote. Wollen auch Sie und Ihre Klasse zusammen mit Drissa Sanon trommeln und mehr vom Leben in Burkina Faso erfahren? Oder möchten Sie zu einem ganz anderen Land, in dem wir tätig sind, mehr hören?

Angebot für Schülerinnen und Schüler der 4. bis 9. Klasse, 90 Minuten, 200 Franken. Daniel Wiederkehr (Luzern, Mail , 041 227 59 48), Sophie de Rivaz (Lausanne, Mail, 021 617 88 81) und Daria Lepori (Lugano, Mail, 091 922 70 47) geben Ihnen gerne Auskunft.

Filmvorträge mit Lotti und Josef Stöckli

«Vom Fluch der Soja»

Viele Lebensmittel, die wir konsumieren – vor allem Fleisch, Eier und Milchprodukte – enthalten Soja, denn unsere Nutztiere werden oft mit Soja gefüttert. Die Schweiz importiert das meiste Soja aus Brasilien. Für die riesigen Sojaplantagen werden jedes Jahr Hunderte von Quadratkilometern einzigartige Regenwald- und Savannenlandschaften zerstört. Aber nicht nur das: Unmengen von Kunstdünger, Herbiziden und Pestiziden vergiften den Boden, das Wasser und die Luft – und die Menschen werden krank. Der Film „Vom Fluch der Soja“ zeigt die ökologischen, sozialen und gesundheitlichen Auswirkungen der Soja-Monokulturen auf.

 «Saatgut – Freiheit für die Vielfalt» 

Saatgut ist die Basis unserer Ernährung. Die Vielfalt des Saatgutes ist unbedingte Voraussetzung für die globale Ernährungssicherheit. Vielfalt aber gibt es nur bei jenem Saatgut, das über Jahrhunderte von Bauern angebaut, gezüchtet und weiterentwickelt wurde. Leider verschwindet dieses Saatgut immer mehr, weil die industrielle Landwirtschaft Hochleistungssaatgut bevorzugt. Konzerne und Regierungen üben Druck aus, damit dieses kommerzielle Saatgut verkauft werden kann und verbieten Bauern sogar, ihr eigenes Saatgut zu verwenden.

Der Film «Saatgut – Freiheit für die Vielfalt» beleuchtet u.a. die Situation in Kolumbien, wo man Kleinbauern 4000 Tonnen bäuerliches Saatgut weggenommen und vernichtet hat.

Die Autorin und der Autor, Lotti und Josef Stöckli, stehen nach den Filmvorführungen gerne für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen: Lotti und Josef Stöckli (Mail , 041 921 40 92)

Faires Lager

Ein Lager leiten und gleichzeitig unseren Planeten schützen

Würden alle Menschen auf der Welt so leben wie wir in der Schweiz, bräuchten wir rund 3.3 Planeten. «Faires Lager» steht für nachhaltige Jugendlager, liefert Tipps und Tricks und unterstützt die Lagerleitungsteams dabei, die Umweltbelastung durch ihren Lagerhaushalt möglichst gering zu halten. Eine gute Sache, findet Fastenopfer: Deshalb gehören wir zu den Trägern des Projekts. 

Gestalten Sie Ihr eigenes Jugendlager nachhaltig, um einem verschwenderischen Konsumverhalten entgegenzuwirken.

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.faires-lager.ch/