Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

Agenda 2030

Mit den Partnerorganisationen und in Allianzen bekämpfen wir Ungleichheiten, Ungerechtigkeiten und die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen. Dabei orientieren wir uns an der UN-Agenda 2030 und an deren Nachhaltigkeitszielen.

Die Staatengemeinschaft verabschiedete 2015 die Agenda 2030. Kernbestandteil sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung («Sustainable Development Goals», SDGs) und deren 169 Unterziele. Sie sollen menschliches Wohlergehen fördern und die Umwelt schützen. Diese sieht Veränderungen in reichen ebenso wie in mittleren und armen Ländern vor.

 

Damit richten wir unsere Arbeit kohärent auf Transformation aus. Darunter verstehen wir einen Prozess, der ein weltweites Umdenken verlangt, auf persönlicher, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Ebene. Doch was bedeutet dieser Wandel in einer globalisierten Welt?

1. Transformation im Norden

 

Was und wie wir konsumieren, wie wir uns fortbewegen und wie wir uns politisch verhalten: All dies beeinflusst das Klima und faire Handelsbedingungen – und damit auch die Lebenschancen von Menschen. Wir setzen uns deshalb ein für einen Wertewandel und für Veränderung des vorherrschenden verschwenderischen Lebensstils – auf individueller und nationaler Ebene.

 

2. Transformation im Süden

 

Wir engagieren uns für würdige Lebensbedingungen für arme, ausgeschlossene und benachteiligte Menschen. Mit unserem Partnernetzwerk stärken wir lokale Gemeinschaften und Organisationen und unterstützen die Menschen dabei, ihre Rechte einzufordern (Human Rights Based Approach, HRBA).

 

3. Transformation bei globalen Rahmenbedingungen

 

Wenn Fastenopfer in seinen Projekten mit Menschenrechtsverletzungen durch transnationale Konzerne konfrontiert wird, müssen wir uns fragen, welchen Beitrag wir hier zur Verbesserung der Situation leisten können. Das kann Konsequenzen für die Gesetzgebung in der Schweiz oder Europa haben. Nachhaltige Wirtschaftsmodelle sollen gestärkt und internationale Austauschbeziehungen ethisch vertretbar gestaltet werden.

«Wie nachhaltig ist die Schweiz?»

03.07.2018

Der Bericht des Bundesrats, wie er die Ziele für nachhaltige Entwicklung umsetzt, ist äusserst lückenhaft. Die «Plattform Agenda 2030» präsentiert nun ihren eigenen Bericht.

Infoanlass zum Jugend Camp: Kommen Sie mit zur Klimakonferenz nach Polen

30.08.2018

Fastenopfer lädt Leute zwischen 18 und 28 Jahren ein, am internationalen Jugend Camp, welches parallel zum Klimagipfel in Katowice stattfindet, teilzunehmen.

Breit abgestützter Kompromiss

14.06.2018

Der Nationalrat hat den Gegenvorschlag zur "Konzern-initiative" angenommen - einen Kompromiss zwischen Initiant/innen und Parlament und Wirtschaft. Doch nun wie…

Lesen Sie mehr zu unseren Projekten

Für eine gerechtere Welt und die Überwindung von Hunger und Armut

Frauen nehmen Teil am Friedensprozess

Frauen sollen nach dem Krieg gleichberechtigt in Friedensverhandlungen und den Wiederaufbau Kolumbiens einbezogen werden.

Mehr

Bienenhaltung hilft, die Ernährung zu sichern

Pestizide auf Laos bedrohen die Bienen. Fastenopfer unterstützt 500 Imkerinnen und Imker mit Beratung, Austausch und Vernetzung.

Mehr

Südlaos‘ Indigene setzen sich für Landtitel ein

In Südlaos liegt die Kontrolle über das Land meist nicht in den Händen der Dorfgemeinschaften. Dank Bildung können sich diese für Landtitel einsetzen.

Mehr

Frauen können sich nun auch einbringen

Frauen bleibt Zugang zu Land, Wasser, Produktionsmittel oder Krediten oft verwehrt. Auf den Philippinen soll sich dies verbessern.

Mehr

Verbesserungen auf dem Land in Laos

Die Menschen in Laos leiden oft unter Hunger. Ein grösseres landwirtschaftliches Wissen und Ausbildungen helfen, die Ernährung zu sichern.

Mehr
Versammlung von Adivasi draussen an der Sonne

Adivasi in Orissa befreien sich von den Schulden

Die Adivasi in Indien werden unterdrückt, ausgegrenzt und ausgebeutet. Nun sollen sie zu ihren berechtigten Ansprüchen kommen.

Mehr

Justice et Paix setzen sich für Menschenrechte ein

In Radio und Workshops über Menschenrechte und Friedensbildung informieren, ist nur ein Teil der Arbeit von Justice et Paix in Haiti.

Mehr

Grain – Die Kontrolle über die Nahrung zurückgewinnen

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Lateinamerika, Afrika und Asien wehren sich gegen Agrarmultis und Handels- und Landwirtschaftspolitiken.

Mehr

Spargruppen in Madagaskar setzen etwas in Gang

Die Mitglieder der Spargruppen in Mahajanga helfen sich gegenseitig aus - in Not, auf Gemeinschaftsfeldern und bei den Behörden.

Mehr

Advocacy und Lobbying für die Indigenen in Brasilien

Über hundert hängige Gesetzesvorlagen haben das Ziel, die Rechte der indigenen Bevölkerung in Brasilien zu beschneiden.

Mehr

Ausgewogene Ernährung in der Provinz Ostkap

Gesunde Menschen in Südafrika dank ökologischem Garten- und Heilpflanzenanbau, sowie Ernährungsberatung und Hygiene.

Mehr

Gorom-Gorom sichert Ernährung mit Landtiteln

Im Norden Burkina Fasos kommt es zu Konflikten zwischen Bauern- und Viehzüchterfamilien: Nun heisst es, Weideland juristisch abzusichern.

Mehr

Adivasi im Bundesstaat Chhattisgarh wehren sich

Bei den Kodaku-Adivasi in Indien sind Verschuldungen und Landverlust weit verbreitet. Nun können sie sich besser wehren.

Mehr

Moringabäume und Gemüse gegen Hunger

Der Nordwesten ist einer der ärmsten Teile Haitis, gute Böden sind rar. 15 000 Bäume und Gemüsegärten schaffen Abhilfe.

Mehr

Dem Klimawandel trotzen und Rechte verteidigen

Das Leben im Bassin-Bleu in Haiti ist hart. Agrarökologischer Anbau erweckt kargen Boden zu neuem Leben.

Mehr

Xinka-Identität stärken in den Bergen Xalapáns

Spargruppen, Stärkung der Geschlechter und Kampagnen zum Schutz von Quellen in Guatemala. Es tut sich was.

Mehr

In essbaren Wäldern jederzeit Essen ernten

Lernen, wie Regenwasser im Boden gespeichert und Bäume gepflanzt werden: über das Projekt einer Diözese im Hügelland von Machakos County in Kenia.

Mehr

Im Distrikt Bajura in Nepal lebt es sich nun besser

Die Diskriminierung von Dalits, Frauen und Indigenen im Distrikt Bajura ist immens. Mit anderen NGOs ändern sich deren Lebensbedingungen.

Mehr

Netzwerke gegen Verschuldung im Senegal

Mit Weiterbildungen in Buchführung können die in den letzten Jahren erlernten Kompetenzen auch dauerhaft angewandt werden.

Mehr
Informationsveranstaltung von Adivasi, die draussen im Grünen am Boden sitzen

Tezpur-Adivasi werden schuldenfrei

Kurse und Landtitel, die die eigene Ernährung garantieren: Das wollen Adivasi aus 135 Dörfern im indischen Tezpur erreichen.

Mehr

Kajiado findet Lösungen für Ernährungssicherheit

Halbnomadischen Viehhalterinnen und Viehaltern in Kenia stehen immer mehr unter Druck. Friedliche Lösungen müssen her.

Mehr

Basisgemeinden fördern und Ernährung sichern

Nach vielen Kriegen und Konflikten im Kongo sollen auch die Fischzucht und eiweisshaltige Gemüsesorten genug zu Essen bringen.

Mehr

Bauernfamilien gegen Hunger und Schulden

Unsere Partnerorganisation im Senegal setzt sich dafür ein, dass Verschuldungen aufhören und die Ernährungssouveränität wiederhergestellt ist.

Mehr

Agrarökologie stärkt Bäuerinnen und Bauern

Wir unterstützen rund 1000 Menschen im Norden Burkina Fasos, wo wenig Niederschlag und starke Bodendegradation herrschen.

Mehr

Wald schonen und dabei das Überleben sichern

Bodenübernutzung, Klimawandel und Brandrodungsbau haben das ökologische Gleichgewicht im Nordwesten Burkina Fasos empfindlich gestört.

Mehr

Rohstoffe im Kupfergürtel sorgfältig abbauen

Wir stärken Menschen in der Demokratischen Republik Kongo, die unter den Folgen des Rohstoffabbaus leiden.

Mehr

Verapaz erhält Landtitel und Landwirtschafts-Know-How

Seit 2009 setzt sich unsere Partnerorganisation in Guatemala für Ernährungssouveränität ein. Nun kommen neue Orte dazu.

Mehr

Masi-Manimba sichert solidarisch die Ernährung

Grosser Nahrungsmangel in der Region Kongos: Saatgut und Schulungen in Kleintier- und Fischzucht schaffen Abhilfe.

Mehr

Kassen, Speicher und Felder miteinander vernetzen

Vieles hat das Spargruppen-Projekt im Senegal erreicht. Nun liegt der Fokus auf Vernetzung, Lobbyarbeit und Klimawandel.

Mehr

Schutz der Rechte auf Grossfarmen und im Bergbau

Informationen, Rechtsbeistand und Lösungen erarbeiten, damit die Rechte der Landarbeiterinnen und - arbeiter endlich berücksichtigt werden.

Mehr

Verantwortung übernehmen und einstehen

«Die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als vorgefunden»: Auch die katholische Pfadi versucht, das Pfadi-Credo zu beherzigen.

Mehr

Vielfalt auf Guatemalas Feldern ermöglichen

Die Biodiversität der Landwirtschaft in Guatemala muss erhalten bleiben. Sie ist ein Schlüsselelement für das Recht auf Nahrung.

Mehr
Menschen veresammeln sich in einem Dorf

Autonom leben können am unteren Amazonas

Im Amazonasgebiet sehen viele das grosse Geld, dass dort gemacht werden kann. Nicht selten auf Kosten der lokalen Bevölkerung.

Mehr

Besitzverhältnisse in Kolumbien klären

Kolumbien fördert den Abbau von Bodenschätzen und lukrative Energieprojekte. Bauernfamilien lernen deshalb, ihre Rechte einzufordern.

Mehr

Ein friedliches Zusammen und gesunde Nahrung

Mit Aktivitäten über die Generationen, Geschlechter und Gemeinschaften den Frieden in Kolumbien mitgestalten und das Recht auf Nahrung sichern.

Mehr

Die Insel Panay appelliert an die Regierung

Nachdem die Nahrungsengpässe auf der Insel der Philippinen verbessert wurde, sollen sich die Menschen auf politischer Ebene Gehör verschaffen können.

Mehr

Die Agtas sind gestärkt

Der Lebensraum der Agtas auf den Philippinen wird immer kleiner. Die Gemeinschaften müssen sich organisieren, um sich für ihr Land wehren zu können.

Mehr

Energieprojekte – doch in wessen Namen?

Klimaschutz heisst auch, die lokale Bevölkerung zu stärken. Eine Kampagne in Brasilien macht darauf aufmerksam.

Mehr

Banken und Pensionskassen investieren sorgfältiger

Geld von Schweizer Finanzinstituten darf nicht in klimaschädliche Projekte fliessen.

Mehr

Schweizer Städte und Gemeinden handeln fair

Mit der Auszeichnung Fair Trade Town wird nachhaltiger, fairer Konsum gefördert und die ganze Gemeinde einbezogen.

Mehr

Die Lebensgrundlagen gemeinsam verbessern

Klimawandel, Abhängigkeit von teurem Hybridsaatgut und Ausbeutung durch Geldverleiher: Es gibt viel zu tun in Kenia.

Mehr

Verbesserte Lebenssituation in Kalikot

Über 1300 Haushalte haben landwirtschaftliche Beratung erhalten. Nun sollen es noch mehr werden.

Mehr

Familien in Madagaskar verbessern ihre Ernährung

Nach der Organisation in Spargruppen wird in Madagaskar nun auf Dorfebene die Armutssituation verbessert.

Mehr

Mit Spargruppen Armut und Verschuldung überwinden

Spargruppen haben in Madagaskar schon Tausende von Schulden befreit. Nun geht das Projekt in eine neue Phase.

Mehr

Boden, Rechte und Würde für die Menschen in Tocantins

Landtitel und eine Perspektive aus sklavereiähnlichen Arbeitsverhältnissen in Brasilien.

Mehr

Vielfältige Ernährung und Gerechtigkeit

Zugang zu den Primarschulen ist speziell wichtig für stark ausgegrenzte Indigene wie die Chepangs und Tamangs.

Mehr

Gerechte Löhne und Arbeit in der Provinz Westkap

In der Wein- und Früchteproduktion in Südafrika herrschen oft prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen.

Mehr

Juristische Unterstützung für griffige Gesetze

Oft verletzen Rohstoff-Firmen die Rechte der lokalen Bevölkerung. Ein Anwaltsbüro hilft.

Mehr

Die Stimmen der Menschen im Minengebiet

Für die Menschen im Kongo ist der Rohstoffabbau meist mehr Fluch als Segen.

Mehr

Rohstoffabbau und die Rechte der Frauen

Beim Rohstofffluch werden Auswirkungen auf Frauen kaum thematisiert. Ein Projekt in Südafrika soll sie stärken.

Mehr

Konzern-Initiative

Schweizer Unternehmen sind in Menschenrechtsverletzungen verwickelt. Die "KOVI" will das ändern.

Mehr

High Tech – No Rights?

Unsere Kampagne thematisiert immer wieder die prekären Arbeitsbedingungen in der Elektronikindustrie.

Mehr

Fairness lernen im Sommerlager

Kinder und Jugendliche lernen in dem Sommerlagern von Blauring, Jungwacht und Pfadi fair und umweltgerecht zu handeln.

Mehr

Tourismus, der den Armen nützt

Menschen in Entwicklungsländern profitieren oft wenig vom Tourismus. Eine Fachstelle setzt sich für sie ein.

Mehr

Sichere und faire Produktion von Kleidern

Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette von Bekleidungen sollen sich verbessern.

Mehr

Unterstützen Sie die Menschen in unseren Projekten

1

Betragswahl

Wählen Sie hier die Summe, die Sie spenden möchten

Peter Niggli
«Fastenopfer kooperiert in einigen Ländern mit Partnerorganisationen,
die lokal zu Entwicklungsproblemen wie etwa dem Rohstoffabbau Druck aufbauen.
Gleichzeitig greift Fastenopfer die schweizerische Mitverantwortung an solchen Problemen auf und treibt politische Lösungen voran.
Wenn das gelingt, hilft es, die UNO-Nachhaltigkeitsziele umzusetzen.» 

– Peter Niggli,
Stiftungsrat Fastenopfer